
197,00 € zzgl. gesetzl. MwSt.
Gefährdungsbeurteilung für öffentliche Apotheken in Deutschland — als Word-Vorlage zum Befüllen. Die Muster-GBU deckt 16 Themen plus 3 Standard-Topics ab, von der Rezeptur mit CMR-Arzneimitteln über Hautschutz bis zur Überfallprävention im Notdienst. Sie passen die Vorlage in wenigen Schritten an Ihren Apothekenbetrieb an.
Eine Gefährdungsbeurteilung für die Apotheke ist gesetzlich Pflicht. Sie zeigt, wie Sie Ihr Team in der Offizin, in der Rezeptur, im Lager und im Notdienst vor den realen Risiken des Berufs schützen: Bioaerosole und CMR-Arzneimittel in der Rezeptur, Hautekzeme durch Händedesinfektion, Überfall- und Bedrohungslagen im Notdienst.
Die Vorlage basiert auf dem BGW-Branchen-Leitfaden „Gefährdungsbeurteilung in Apotheken“ (BGW 04-05-050, Stand Februar 2020), der DGUV Information 213-032 „Gefahrstoffe im Gesundheitsdienst“, der TRGS 525 (Rezeptur) und der TRBA 250 (biologische Arbeitsstoffe).
Die Gefährdungsbeurteilung ist die Grundlage des betrieblichen Arbeitsschutzes. Die Pflicht ergibt sich aus § 5 ArbSchG und wird durch § 6 ArbSchG konkretisiert.
Für die öffentliche Apotheke kommen zwei branchen-spezifische Vorgaben hinzu:
16 branchen-spezifische Topics plus 3 Standard-Schluss-Topics.
Sicherheitswerkbank Klasse II nach DIN EN 12469, geschlossene Überleitungssysteme (CSTD), Pflichtvorsorge gemäß ArbMedVV Anh. Teil 1 Nr. 3.
Hautschutzplan nach DGUV Information 207-019, Pflichtvorsorge G24 bei > 4 h Feuchtarbeit.
Maßnahmen nach DGUV Vorschrift 25: Zeitverschluss-Tresor, Notruftaster, Kameraüberwachung.
Vollständiger Mutterschutzblock nach § 10/§ 11 MuSchG.
Kleine bis mittelgroße öffentliche Apotheken in Deutschland.
Eine vollständige Arbeitsschutz-Dokumentation in Ihrem Betrieb besteht nicht nur aus der GBU. Sinnvoll ergänzen lassen sich:
Sie erhalten die Vorlage als Word-Datei zum direkten Befüllen und als PDF-Sicherungskopie. Im Lieferumfang sind enthalten:
Verantwortlich ist die Apothekenleitung. Nach § 13 ArbSchG kann die Pflicht schriftlich auf zuverlässige und fachkundige Personen übertragen werden — die Letztverantwortung verbleibt aber bei der Apothekenleitung.
Verantwortlich ist die Geschäftsführung bzw. die Inhaberin oder der Inhaber. Nach § 13 ArbSchG kann die Pflicht schriftlich auf zuverlässige und fachkundige Personen übertragen werden — die Letztverantwortung verbleibt aber bei der Geschäftsführung. In der Praxis wird die GBU gemeinsam mit der Fachkraft für Arbeitssicherheit und dem Betriebsarzt erstellt; die zuständige Berufsgenossenschaft unterstützt mit Branchen-Beratung.
Eine Vorlage ist die Grundlage, nicht das fertige Dokument. § 5 ArbSchG verlangt eine Beurteilung der konkreten Arbeitsbedingungen — Sie müssen die Vorlage daher an Ihre Räume, Geräte, Arbeitsverfahren und Personalstruktur anpassen. Die Muster-Vorlage nimmt Ihnen die rechtsfeste Strukturarbeit und die paragraphennahe Argumentation ab; die betriebsspezifische Anpassung erfolgt durch Sie oder Ihre Fachkraft für Arbeitssicherheit.
Die GBU ist ein lebendes Dokument. Sie ist zu aktualisieren, wenn sich Arbeitsbedingungen wesentlich ändern (neue Geräte, neue Räume, neue Tätigkeiten), nach Unfällen oder Beinaheunfällen sowie regelmäßig im Zuge der Wirksamkeitskontrolle nach § 3 ArbSchG. In der Praxis hat sich ein jährlicher Routine-Check bewährt.
Ja. Die allgemeine GBU enthält bereits einen Mutterschutz-Block; sobald Ihnen eine Schwangerschaft mitgeteilt wird, sind Sie nach § 10 MuSchG verpflichtet, unverzüglich eine anlassbezogene individuelle Gefährdungsbeurteilung durchzuführen. Tätigkeiten, die nach § 11 MuSchG ausgeschlossen sind, dürfen nicht ausgeübt werden — welche das in Ihrer Branche konkret sind, ist im branchenspezifischen Mutterschutz-Block der Vorlage benannt.
STOP steht für die Rangfolge der Schutzmaßnahmen nach § 4 ArbSchG: Substitution (gefährlichen Stoff oder gefährliches Verfahren ersetzen), Technische Maßnahmen (Absaugung, Schutzeinrichtung, Kapselung), Organisatorische Maßnahmen (Unterweisung, SOP, Personalplanung) und erst zuletzt Persönliche Schutzausrüstung. In der Vorlage ist jedes Topic in genau dieser Reihenfolge gegliedert — so erkennen Sie auf einen Blick, wo Sie zuerst ansetzen sollten.
Ja. Die Beurteilung psychischer Belastungen ist nach § 5 Abs. 3 Nr. 6 ArbSchG verpflichtender Bestandteil der GBU und in der Vorlage als eigener Themenblock enthalten. Berücksichtigt werden branchen-typische Stressoren, Konfliktsituationen und Arbeitszeit-Belastungen.
Die Vorlage ist stets aktuell. Vor jedem Versand prüft die 123Ingenieure GmbH zusätzlich die Aktualität der zitierten Rechtsgrundlagen — Sie erhalten also nicht eine irgendwann erstellte Datei, sondern die aktuelle Auslieferungs-Fassung. Wenn nach Ihrem Kauf eine im Produkt zitierte Vorschrift überarbeitet wird, senden wir Ihnen die aktualisierte Fassung aktiv zu — so steht Ihre Gefährdungsbeurteilung dauerhaft auf dem aktuellen Stand. Aktuell zitiert: ArbSchG, ApBetrO in der Fassung vom 12.12.2023, BGW 04-05-050 (Stand 01.02.2020), TRGS 525, TRBA 250 in der Fassung vom November 2025, DGUV Vorschrift 1, DGUV Vorschrift 3, DGUV Vorschrift 25, DGUV Information 213-032.
Mit der Muster-GBU für Apotheken verkürzen Sie den Aufwand für ein rechtssicheres Dokument von Tagen auf Stunden. Den passenden Tarif wählen Sie über die Shop-Box oben.




1 Rezension für Gefährdungsbeurteilung Apotheke Muster Vorlage Word PDF
Lorenz –
Auch wenn ich nicht nachvollziehen konnte warum wir plötzlich eine Gefährdungsbeurteilung erstellen sollen (ging 15 Jahre ohne) konnten wir das Problem mit der Vorlage schnell, einfach und wirtschaftlich (!!! einige Anbieter rufen hier aus unserer Sicht unvollziehbar hohe Summen auf) lösen. Können wir auf jeden Fall empfehlen.