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Audit-feste Gefährdungsbeurteilung Zahnarzt als Vorlage für die zahnärztliche Praxis. Sie erhalten 19 vorausgefüllte Themenblöcke nach DGUV Information 207-026, TRBA 250 sowie TRGS 525 und decken Methacrylate, Aerosole, Zahnröntgen, Lärm und Hautschutz ab. Die Vorlage erhalten Sie als Word- und PDF-Datei zum Sofort-Download und passen sie praxisbezogen in unter 60 Minuten an.
Die Gefährdungsbeurteilung Zahnarztpraxis muss Gefahrstoffe, ionisierende Strahlung und infektiöse Aerosole in einem einzigen Arbeitsschutzdokument zusammenführen. Mit der Gefährdungsbeurteilung Zahnarzt Vorlage der 123Ingenieure GmbH erhalten Sie eine vollständige Gefährdungsbeurteilung für Ihre Zahnarztpraxis, als vorausgefüllte Word-Datei zum direkten Bearbeiten sowie als PDF-Vorlage zur rechtssicheren Dokumentation und Ablage.
Die 19 vorausgefüllten Schutzmaßnahmen-Blöcke decken alle zahnmedizinisch relevanten Gefährdungsfaktoren ab, von der Aerosolübertragung über Hautschutz bis hin zu Strahlenschutz und Telematikinfrastruktur. Sollten schwangere und stillende Mütter in Ihrer Praxis beschäftigt sein: Für diese besonders schutzbedürftige Personengruppe enthält unsere Gefährdungsbeurteilung Vorlage einen eigenen Themenblock mit Beschäftigungsverboten nach § 11 MuSchG („Unzulässige Tätigkeiten und Arbeitsbedingungen für schwangere Frauen“).
Nach dem Zahlungseingang erhalten Sie per E-Mail einen Link zum Sofort-Download für zwei Dateien-Formate:
Die Pflicht ergibt sich aus § 5 ArbSchG („Beurteilung der Arbeitsbedingungen“). Die Beurteilung muss tätigkeitsbezogen erstellt und nach § 6 ArbSchG schriftlich dokumentiert werden. Für die Zahnarztpraxis bedeutet das, dass Empfang, Behandlung, Sterilgut-Aufbereitung, Praxislabor und Röntgenraum auf ihre spezifischen Gefährdungen geprüft und in der Gefährdungsbeurteilung Zahnarztpraxis zusammengeführt werden.
Aus Ihrer Gefährdungsbeurteilung leiten sich nach § 12 ArbSchG („Unterweisung“) und § 4 DGUV Vorschrift 1 („Unterweisung der Versicherten“, siehe S. 10) die jährlichen Sicherheitsunterweisungen Ihrer Mitarbeiter ab, vom zahnmedizinischen Fachangestellten über den Dentalhygieniker bis zum Praxisinhaber.
Wer die Gefährdungsbeurteilung Zahnarztpraxis nicht oder unvollständig dokumentiert, riskiert nach § 25 ArbSchG („Bußgeldvorschriften“) Bußgelder in Höhe von bis zu 30.000 Euro. Bei Arbeitsunfällen können zusätzlich zivil- und strafrechtliche Konsequenzen drohen. Hinzu kommen Beanstandungen bei einer Besichtigung durch die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) oder die staatliche Arbeitsschutzbehörde, im Röntgenbetrieb zusätzlich durch die zuständige Strahlenschutzbehörde gemäß dem Strahlenschutzgesetz (StrlSchG) und der Strahlenschutzverordnung (StrlSchV).
Die Gefährdungsbeurteilung Vorlage gliedert sich in 19 vorausgefüllte Themenblöcke. Jeder Block enthält typische Gefährdungsfaktoren in der Zahnmedizin, die zugehörigen Schutzmaßnahmen nach STOP-Prinzip und den Verweis auf die relevante Rechtsgrundlage.
Behandlungen mit Dentalturbinen, Mikromotoren und Ultraschall-Geräten führen zu einer hohen Aerosolkonzentration in der Raumluft und stellen das häufigste Infektionsrisiko in der zahnärztlichen Versorgung dar.
Unsere Gefährdungsbeurteilung Vorlage enthält Maßnahmen zur Hochvolumen-Absaugung, zum Kofferdam-Einsatz und zur Aerosol-Reduktion nach TRBA 250. Hinzu kommen Tröpfchenübertragung bei Influenza, SARS-CoV-2 und Tuberkulose mit FFP2- und FFP3-Atemschutz nach EN 149, die Verkeimung wasserführender Systeme der Dental-Einheit nach DIN EN 1717 in Verbindung mit der KRINKO-Empfehlung sowie die Nadelstich-Prävention nach TRBA 250 und DGUV Information 207-024 („Risiko Nadelstich“).
Daraus folgt die arbeitsmedizinische Pflichtvorsorge gemäß der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV), die auch ein Impfangebot nach STIKO für Hepatitis B, Influenza, Pertussis, Masern und SARS-CoV-2 beinhaltet.
Nach den Vorgaben der TRGS 525 (Gefahrstoffe in Einrichtungen der medizinischen Versorgung) gilt eine Zahnarztpraxis als Gefahrstoffbetrieb. Die Gefährdungsbeurteilung-Vorlage von 123Ingenieure erfasst folgende spezifische Risiken in zahnärztlichen Praxen:
Zusätzlich zur Durchführung und Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung für Zahnarztpraxis muss ein Gefahrstoffverzeichnis nach der Gefahrstoffverordnung (§ 6 Abs. 12 GefStoffV „Informationsermittlung und Gefährdungsbeurteilung“) und der TRGS 400 („Gefährdungsbeurteilung für Tätigkeiten mit Gefahrstoffen“) geführt werden.
Die Gefährdungsbeurteilung Vorlage Zahnarzt der 123Ingenieure GmbH deckt die Vorgaben für das zahnärztliche Röntgen nach der Strahlenschutzverordnung ab. In diesem Rahmen müssen die Personendosimetrie, die Strahlenschutzanweisung und die Aktualisierung der Fachkunde alle fünf Jahre erfasst werden.
Für die Geräuschpegel von Dentalturbinen und Ultraschall-Geräte müssen die Grenzwerte für die Angebotsvorsorge ab 80 dB(A) und für die Pflichtvorsorge ab 85 dB(A) nach der Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung in der Gefährdungsbeurteilung berücksichtigt werden. Zum Schutz vor dem Blaulicht der Polymerisationslampen muss zudem die Verwendung von Schutzbrillen nach der Norm EN 169 oder EN 170 als persönliche Schutzausrüstung (PSA) festgelegt werden.
Unsere Gefährdungsbeurteilung Zahnarzt berücksichtigt auch die sitzende Haltung am Behandlungsstuhl sowie die feinmotorischen Belastung der Hände. Vorgesehen sind diesbezüglich die Vier-Hand-Behandlung (Zahnarzt und zahnmedizinische Fachkraft) sowie kurze Pausen im Behandlungsablauf. Zudem besteht ein Anspruch auf arbeitsmedizinische Angebotsvorsorge für den Bewegungsapparat. Für Bildschirmarbeitsplätze in der Verwaltung sieht die ArbStättV in Verbindung mit der ArbMedVV zudem regelmäßige Sehtests vor.
Für Notfälle bei Patienten wie das Verschlucken von Gegenständen, Kreislaufprobleme oder einen allergischen Schock müssen in der Gefährdungsbeurteilung Vorlage Zahnarzt entsprechende Notfallmaßnahmen festgelegt werden. Auch die Bereitstellung eines externen Defibrillators, der Einsatz von Sauerstoff sowie regelmäßige Reanimationstrainings für das Team werden in der Vorlage festgehalten.
Beim Schutz von Patientendaten innerhalb der Telematikinfrastruktur geht es um die IT-Sicherheit von Konnektor, KIM-Dienst und elektronischer Gesundheitskarte. Die Schutzmaßnahmen richten sich nach dem BSI-IT-Grundschutz und erfüllen die datenschutzrechtlichen Dokumentations- und Meldepflichten nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).
In Zahnarztpraxen treffen im Zusammenhang mit Mutterschutz fünf Sonderkonstellationen aufeinander, die nach § 10 MuSchG („Beurteilung der Arbeitsbedingungen; Schutzmaßnahmen“) und § 11 MuSchG („Unzulässige Tätigkeiten und Arbeitsbedingungen für schwangere Frauen“) individuell zu beurteilen sind und für schwangere und stillende Mütter zu Beschäftigungsverboten führen können.
Unsere Gefährdungsbeurteilung Zahnarzt Vorlage liefert für jede dieser fünf Konstellationen vorausgefüllte Maßnahmen für eine anlassbezogene Gefährdungsbeurteilung nach § 10 MuSchG, die nach Mitteilung der Schwangerschaft unverzüglich durchzuführen ist.
Die Vorlage richtet sich an alle zahnmedizinischen Versorgungseinrichtungen und Praxisformen, wie:
Die Gefährdungsbeurteilung Zahnarztpraxis erfüllt drei Zwecke. Sie weist nach § 5 ArbSchG die für jede Tätigkeit bestehenden Gefährdungen aus, etwa Aerosolübertragung, Methacrylat-Sensibilisierung, ionisierende Strahlung oder Quecksilber-Exposition. Sie legt nach § 4 ArbSchG die Schutzmaßnahmen fest, mit denen das jeweilige Risiko nach STOP-Prinzip reduziert wird. Und abschließend dokumentiert sie nach § 6 ArbSchG die Wirksamkeitskontrolle, sodass die BGW, die staatliche Arbeitsschutzbehörde oder die Strahlenschutzbehörde die Durchführung der Gefährdungsbeurteilung sowie die Umsetzung der Schutzmaßnahmen jederzeit nachvollziehen kann.
In einer Zahnarztpraxis müssen typische Gefährdungen berücksichtigt werden, die in einer Arztpraxis nicht vorkommen. Dazu gehört die starke Aerosolbildung durch zahnärztliche Bohrer und Ultraschall-Scaler sowie der Umgang mit unausgehärteten Methacrylaten nach TRGS 525. Zudem muss die Gefahr durch Quecksilber beim Ausbohren alter Amalgamfüllungen nach der EU-Quecksilberverordnung in die Dokumentation einbezogen werden. Auch das zahnärztliche Röntgen nach der Strahlenschutzverordnung und die Belastung durch das Blaulicht der Polymerisationslampe müssen bewertet werden. Eine Übertragung der Gefährdungsbeurteilung Arztpraxis Vorlage auf Zahnarztpraxen ist daher nicht möglich.
Ja. Zahnärztliches Röntgen ist als eigener Themenblock geführt und umfasst intraorale Aufnahmen sowie OPG. Die Vorlage enthält Maßnahmen zur Personendosimetrie nach § 64 StrlSchV, zur Strahlenschutzanweisung nach § 45 StrlSchV, zur wiederkehrenden Sachverständigenprüfung mindestens alle fünf Jahre nach § 88 StrlSchV, zur Aktualisierung der Fachkunde alle fünf Jahre nach § 48 StrlSchV sowie zum Beschäftigungsverbot Schwangerer im Kontrollbereich nach § 69 StrlSchV. Für die Digitale Volumentomographie sind die Grundzüge enthalten. Praxen mit eigener DVT-Anlage sollten die Vorlage durch eine vertiefte Strahlenschutz-Gefährdungsbeurteilung ergänzen.
Unsere Gefährdungsbeurteilung Zahnarzt erfüllt alle Anforderungen nach § 5 und § 6 ArbSchG. Zusätzlich stützt sie sich auf die Technischen Regeln für Biologische Arbeitsstoffe und Gefahrstoffe (TRBA 250 und TRGS 525) sowie das Branchenwissen der BGW. Bevor Sie die Gefährdungsbeurteilung bei der BGW vorlegen, sollten Sie das Word-Dokument kontrollieren: Sind Firmen- und Praxisangaben richtig und aktuell? Wurden alle relevanten Schutzmaßnahmen umgesetzt und Verantwortliche wie Strahlenschutzbeauftragter, Hygienebeauftragter, Sicherheitsbeauftragter und Datenschutzbeauftragter eingetragen? Wurde das Datum der Wirksamkeitskontrolle dokumentiert? Die endgültige Verantwortung für die richtige Durchführung der Gefährdungsbeurteilung liegt nach § 13 ArbSchG („Verantwortliche Personen“) beim Praxisinhaber oder der schriftlich bestellten Fachkraft für Arbeitssicherheit.
Der aktuelle Stand kann direkt im Shop-Modul eingesehen werden. Vor dem Versand wird die Gefährdungsbeurteilung Vorlage auf die Aktualität der zitierten Rechtsgrundlagen wie TRBA 250, TRGS 525 oder die EU-Quecksilberverordnung geprüft. Sie erhalten also immer den aktuellen Stand zum Zeitpunkt Ihrer Bestellung. Wenn unmittelbar nach Ihrem Kauf eine in der Vorlage zitierte Vorschrift überarbeitet werden sollte, senden wir Ihnen auf Anfrage die aktualisierte Revision zu.
Termindruck im 30-Minuten-Takt, Konfrontation mit Angstpatienten oder eine Notfallsituation eines Patienten können in einer Zahnarztpraxis zu starken psychischen Belastungen führen. Unsere Gefährdungsbeurteilung Vorlage enthält einen Pflichtblock zu psychischen Faktoren nach § 5 Abs. 3 Nr. 6 ArbSchG und folgt der GDA-Leitlinie psychische Belastung. Wer psychische Belastungen umfassender beurteilen will, etwa durch eine anonyme Beschäftigtenbefragung mit anschließendem Workshop, kann die Gefährdungsbeurteilung Zahnarztpraxis mit einer eigenständigen psychischen Gefährdungsbeurteilung ergänzen.
Ja. Die Word-Datei lässt sich jederzeit um eigene Themenblöcke ergänzen, etwa für eine eigene DVT-Anlage, ein angeschlossenes Praxislabor mit Modellgießplatz oder einen In-House-CEREC-Arbeitsplatz. Praxen mit zusätzlich allgemeinmedizinischem Schwerpunkt können die Zahnarztpraxis-Vorlage mit der Gefährdungsbeurteilung Arztpraxis Vorlage kombinieren. Für besondere Behandlungsgeräte kann zusätzlich eine Betriebsanweisung oder eine Sicherheitsunterweisung wie unsere Unterweisung Vorlage Strahlenschutz (Röntgen) sinnvoll sein.



