Gefährdungsbeurteilung Apotheke Muster Vorlage Word PDF

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Gefährdungsbeurteilung für öffentliche Apotheken in Deutschland — als Word-Vorlage zum Befüllen. Die Muster-GBU deckt 16 Themen plus 3 Standard-Topics ab, von der Rezeptur mit CMR-Arzneimitteln über Hautschutz bis zur Überfallprävention im Notdienst. Sie passen die Vorlage in wenigen Schritten an Ihren Apothekenbetrieb an.

Beschreibung

Gefährdungsbeurteilung Apotheke: Muster & Vorlage für KMU

Eine Gefährdungsbeurteilung für die Apotheke ist gesetzlich Pflicht. Sie zeigt, wie Sie Ihr Team in der Offizin, in der Rezeptur, im Lager und im Notdienst vor den realen Risiken des Berufs schützen: Bioaerosole und CMR-Arzneimittel in der Rezeptur, Hautekzeme durch Händedesinfektion, Überfall- und Bedrohungslagen im Notdienst.

Die Vorlage basiert auf dem BGW-Branchen-Leitfaden „Gefährdungsbeurteilung in Apotheken“ (BGW 04-05-050, Stand Februar 2020), der DGUV Information 213-032 „Gefahrstoffe im Gesundheitsdienst“, der TRGS 525 (Rezeptur) und der TRBA 250 (biologische Arbeitsstoffe).

Warum jede Apotheke eine Gefährdungsbeurteilung braucht

Die Gefährdungsbeurteilung ist die Grundlage des betrieblichen Arbeitsschutzes. Die Pflicht ergibt sich aus § 5 ArbSchG und wird durch § 6 ArbSchG konkretisiert.

Für die öffentliche Apotheke kommen zwei branchen-spezifische Vorgaben hinzu:

  • 2a ApBetrO verpflichtet den Apothekenleiter, ein Qualitätsmanagementsystem zu betreiben.
  • 4a ApBetrO verlangt einen schriftlichen Hygieneplan, der ohne vorgelagerte GBU nicht belastbar ist.

Was die Muster-Vorlage abdeckt

16 branchen-spezifische Topics plus 3 Standard-Schluss-Topics.

Rezeptur und CMR-Arzneimittel

Sicherheitswerkbank Klasse II nach DIN EN 12469, geschlossene Überleitungssysteme (CSTD), Pflichtvorsorge gemäß ArbMedVV Anh. Teil 1 Nr. 3.

Hautschutz und Feuchtarbeit

Hautschutzplan nach DGUV Information 207-019, Pflichtvorsorge G24 bei > 4 h Feuchtarbeit.

Überfallprävention im Notdienst

Maßnahmen nach DGUV Vorschrift 25: Zeitverschluss-Tresor, Notruftaster, Kameraüberwachung.

Schwangerschaft und CMR-Bereich

Vollständiger Mutterschutzblock nach § 10/§ 11 MuSchG.

Für welche Apotheken die Vorlage geeignet ist

Kleine bis mittelgroße öffentliche Apotheken in Deutschland.

  • Einzel-Apotheken
  • Filial-Apotheken
  • Apotheken mit Rezeptur/Defektur
  • Apotheken mit Botendienst und Notdienst

Cross-Selling: passende Produkte und Beratung

Eine vollständige Arbeitsschutz-Dokumentation in Ihrem Betrieb besteht nicht nur aus der GBU. Sinnvoll ergänzen lassen sich:

Was im Kauf enthalten ist

Sie erhalten die Vorlage als Word-Datei zum direkten Befüllen und als PDF-Sicherungskopie. Im Lieferumfang sind enthalten:

  • Deckblatt mit ausfüllbarer Daten-Tabelle (Unternehmen, Verantwortliche/r, SKU, Datum)
  • Tabelle 1 — Übersicht der 11 Gefährdungsfaktoren mit branchenspezifischen Beispielen
  • Tabelle 2 — vorausgefüllte Themenblöcke mit Gefährdungen und Schutzmaßnahmen nach STOP-Prinzip
  • Tabelle 3 — Kontrollblatt für die regelmäßige Wirksamkeitsprüfung
  • Vollständiges Abkürzungsverzeichnis
  • Unterschriftsblock für die Geschäftsführung
  • Hinweise zur Anpassung an Ihren konkreten Betrieb

Häufige Fragen zur Gefährdungsbeurteilung Apotheke

Wer ist in der Apotheke für die GBU verantwortlich?

Verantwortlich ist die Apothekenleitung. Nach § 13 ArbSchG kann die Pflicht schriftlich auf zuverlässige und fachkundige Personen übertragen werden — die Letztverantwortung verbleibt aber bei der Apothekenleitung.

Wer ist im Betrieb für die Gefährdungsbeurteilung verantwortlich?

Verantwortlich ist die Geschäftsführung bzw. die Inhaberin oder der Inhaber. Nach § 13 ArbSchG kann die Pflicht schriftlich auf zuverlässige und fachkundige Personen übertragen werden — die Letztverantwortung verbleibt aber bei der Geschäftsführung. In der Praxis wird die GBU gemeinsam mit der Fachkraft für Arbeitssicherheit und dem Betriebsarzt erstellt; die zuständige Berufsgenossenschaft unterstützt mit Branchen-Beratung.

Reicht eine Vorlage aus, oder muss die GBU individuell erstellt werden?

Eine Vorlage ist die Grundlage, nicht das fertige Dokument. § 5 ArbSchG verlangt eine Beurteilung der konkreten Arbeitsbedingungen — Sie müssen die Vorlage daher an Ihre Räume, Geräte, Arbeitsverfahren und Personalstruktur anpassen. Die Muster-Vorlage nimmt Ihnen die rechtsfeste Strukturarbeit und die paragraphennahe Argumentation ab; die betriebsspezifische Anpassung erfolgt durch Sie oder Ihre Fachkraft für Arbeitssicherheit.

Wie oft muss die GBU aktualisiert werden?

Die GBU ist ein lebendes Dokument. Sie ist zu aktualisieren, wenn sich Arbeitsbedingungen wesentlich ändern (neue Geräte, neue Räume, neue Tätigkeiten), nach Unfällen oder Beinaheunfällen sowie regelmäßig im Zuge der Wirksamkeitskontrolle nach § 3 ArbSchG. In der Praxis hat sich ein jährlicher Routine-Check bewährt.

Müssen Schwangere bei der Erstellung berücksichtigt werden?

Ja. Die allgemeine GBU enthält bereits einen Mutterschutz-Block; sobald Ihnen eine Schwangerschaft mitgeteilt wird, sind Sie nach § 10 MuSchG verpflichtet, unverzüglich eine anlassbezogene individuelle Gefährdungsbeurteilung durchzuführen. Tätigkeiten, die nach § 11 MuSchG ausgeschlossen sind, dürfen nicht ausgeübt werden — welche das in Ihrer Branche konkret sind, ist im branchenspezifischen Mutterschutz-Block der Vorlage benannt.

Was bedeutet das STOP-Prinzip in der Vorlage?

STOP steht für die Rangfolge der Schutzmaßnahmen nach § 4 ArbSchG: Substitution (gefährlichen Stoff oder gefährliches Verfahren ersetzen), Technische Maßnahmen (Absaugung, Schutzeinrichtung, Kapselung), Organisatorische Maßnahmen (Unterweisung, SOP, Personalplanung) und erst zuletzt Persönliche Schutzausrüstung. In der Vorlage ist jedes Topic in genau dieser Reihenfolge gegliedert — so erkennen Sie auf einen Blick, wo Sie zuerst ansetzen sollten.

Deckt die Vorlage auch die psychische Belastung ab?

Ja. Die Beurteilung psychischer Belastungen ist nach § 5 Abs. 3 Nr. 6 ArbSchG verpflichtender Bestandteil der GBU und in der Vorlage als eigener Themenblock enthalten. Berücksichtigt werden branchen-typische Stressoren, Konfliktsituationen und Arbeitszeit-Belastungen.

Wie aktuell ist die Vorlage?

Die Vorlage ist stets aktuell. Vor jedem Versand prüft die 123Ingenieure GmbH zusätzlich die Aktualität der zitierten Rechtsgrundlagen — Sie erhalten also nicht eine irgendwann erstellte Datei, sondern die aktuelle Auslieferungs-Fassung. Wenn nach Ihrem Kauf eine im Produkt zitierte Vorschrift überarbeitet wird, senden wir Ihnen die aktualisierte Fassung aktiv zu — so steht Ihre Gefährdungsbeurteilung dauerhaft auf dem aktuellen Stand. Aktuell zitiert: ArbSchG, ApBetrO in der Fassung vom 12.12.2023, BGW 04-05-050 (Stand 01.02.2020), TRGS 525, TRBA 250 in der Fassung vom November 2025, DGUV Vorschrift 1, DGUV Vorschrift 3, DGUV Vorschrift 25, DGUV Information 213-032.

Mit der Muster-GBU für Apotheken verkürzen Sie den Aufwand für ein rechtssicheres Dokument von Tagen auf Stunden. Den passenden Tarif wählen Sie über die Shop-Box oben.