Beschreibung
Ladungssicherung Unterweisung: 13 Module nach VDI 2700 und § 22 StVO
„Der Verlader hat das schon gemacht.“ Dieser Satz schutzt keinen Fahrer vor einer Polizeikontrolle, keinen Fahrer vor einer Schadensersatzklage und keinen Fahrer vor einem strafrechtlichen Verfahren. § 23 StVO ist eindeutig: Wer ein Fahrzeug fuhrt, ist dafur verantwortlich, sich vor Fahrtantritt davon zu uberzeugen, dass die Ladung vorschriftsmassig gesichert ist. Die gesamtschuldnerische Haftung bei Unfallen durch Ladungsverlust trifft Absender, Verlader, Frachtfuhrer und Fahrer gleichermassen. Wer fahrt, prufft. Das ist keine Empfehlung, das ist das Gesetz.
Und die zweite Fehleinschatzung, die schwere Unfalle verursacht: „Ist ja nur eine kurze Strecke.“ Eine normale Bremsung an einer Ampel erzeugt auf die Ladung eine Kraft von 0,8 g in Fahrtrichtung. Bei einer Tonne Ladungsgewicht sind das 800 kg Kraft nach vorn. Was nicht gesichert ist, fliegt. Kurze Strecken schutzen nicht, weil die physikalischen Krafte keine Ausnahme fur kurze Strecken kennen.
Diese Ladungssicherung Unterweisung von 123Ingenieure gibt Fahrern von Nutzfahrzeugen das Wissen, das sie brauchen, um diese Pflicht zu erfullen und diese Missverstandnisse zu uberwinden. In 13 Modulen werden die Rechtsgrundlagen, die Physik hinter den Sicherungspflichten, alle drei Sicherungsmethoden nach VDI 2700, die Prufung von Zurrmitteln, der Umgang mit speziellen Ladungen und das Verhalten bei Polizeikontrollen behandelt. Direkt nach dem letzten Modul wird der Unterweisungsnachweis digital unterzeichnet und als PDF generiert. Der Kurs steht in vier Formaten und 21 Sprachen zur Verfugung.
Vier Formate fur jeden Unterweisungsweg
Fahrer zu unterweisen, die tagelich auf Tour sind, stellt Betriebe vor logistische Herausforderungen. Dieser Kurs lost das durch vier Formate, die alle gangigen Unterweisungsszenarien abdecken.
- Online-Lernplattform: Die interaktive Browserversion mit allen 13 Modulen, Wissens-Check nach jedem Modul, automatischer Fortschrittsspeicherung und integriertem Unterweisungsnachweis. Fahrer konnen den Kurs in Pausen, zwischen Touren oder von zu Hause absolvieren, an jedem Gerat, ohne Installation.
- Word-Datei: Die vollstandig bearbeitbare Version fur Betriebe, die betriebsspezifische Inhalte erganzen mochten: konkrete Fahrzeugtypen und Aufbauten, Ladeflachenabmessungen, Zurrpunktpositionen, betriebliche Ansprechpartner und betriebseigene Checklisten.
- PDF: Die druckfertige Referenzversion als Handout bei Prasenzunterweisungen in der Fahrerbesprechung, als Lesefassung fur Fahrer ohne digitalen Arbeitsplatzzugang und fur die Ablage in der Unterweisungsdokumentation.
- PowerPoint: Die vollstandige Prasentationsdatei fur moderierte Gruppen-Unterweisungen durch den Verkehrsleiter, die Fachkraft fur Arbeitssicherheit oder den Disponenten.
Alle vier Formate werden per E-Mail direkt nach dem Kauf zugestellt. Der Unterweisungsnachweis in der Online-Lernplattform: nach dem letzten Modul unterschreiben, sofort als PDF generieren, in die Fahrerakte ubernehmen.
Fur wen ist diese Unterweisung geeignet?
Die Unterweisung richtet sich an Fahrer von Nutzfahrzeugen, die Ladung selbst sichern und auf der Strasse bewegen: Lkw-Fahrer, Transporter-Fahrer, Kurierdienstfahrer und alle weiteren Personen, die gewerblich Ladung transportieren.
- Lkw-Fahrer und Fahrer von Sattelzugen, die regelmasig Waren im Nahverkehr und Fernverkehr transportieren und ihre jahrliche Unterweisungspflicht nach § 12 ArbSchG erfullen mussen
- Transporter-Fahrer in Handwerk, Lieferdiensten und Montageunternehmen, die tagelich Materialien, Werkzeuge oder Waren sichern und transportieren
- Disponenten, Verkehrsleiter und Lademeister, die Fahrer beaufsichtigen und anweisen und deren Kenntnisse uber Ladungssicherung das Mass ihrer Aufsichtspflicht bestimmt
- Verlader und Lageristen, die Fahrzeuge beladen und damit einen Teil der Haftungskette tragen, die in Modul 2 ausfuhrlich erklart wird
Ein wichtiger Hinweis: Bei besonderen Ladungen wie Gefahrgut (ADR/GGVSEB), Schwertransporten oder lebenden Tieren gelten zusatzliche, themenspezifische Regelwerke. Dieser Kurs deckt die allgemeinen Grundlagen ab; fur Gefahrguttransporte ist eine gesonderte ADR-Schulung erforderlich.
Die 13 Module der Ladungssicherung Unterweisung im Detail
Die Unterweisung gliedert sich in funf inhaltliche Teile mit 13 Modulen. Jedes Modul enthalt vollstandigen Lehrtext, Schaubilder, Berechnungsbeispiele und einen Wissens-Check. Am Ende jedes Moduls setzen die Teilnehmenden einen Checkpoint. Der Fortschritt wird automatisch gespeichert.
Teil A: Grundlagen und Recht (Module 1 und 2)
Modul 1 eroffnet die Unterweisung mit den konkreten Folgen mangelhafter Ladungssicherung: Nach Schatzungen der Bundesanstalt fur Strassenwesen sind 20 bis 30 Prozent schwerer Lkw-Unfalle auf unzureichende Ladungssicherung zuruckzufuhren. Das Modul beschreibt die vier typischen Unfallmuster: Lasten, die bei der Notbremsung nach vorn in den Fahrerraum durchschlagen; Lasten, die in der Kurve seitlich kippen und den Lkw zum Umstieg bringen; Lasten, die beim Anfahren aus dem Fahrzeug nach hinten herausfallen; und Schuttgut, das durch Vibrationen und Fahrtwind uber Kilometer verstreut wird. Es erklart die rechtliche Messlatte aus § 22 StVO: Die Ladung muss bei Vollbremsung und plötzlicher Ausweichbewegung halten. Und es erklart den Stellenwert der VDI 2700 als anerkannte Regel der Technik, auf die Gerichte und Polizei regelmasig verweisen.
Modul 2 beantwortet die Frage, die viele Fahrer falsch einschatzen: Wer haftet eigentlich? Die Antwort ist unbequem, aber eindeutig. Die Ladungssicherung ist gesamtschuldnerisch verteilt: Der Absender tragt Verantwortung fur die ladungssichere Beladung, der Frachtfuhrer fur die betriebssichere Verladung, der Halter fur den verkehrssicheren Zustand des Fahrzeugs und der Fahrer fur die Kontrolle vor Fahrtantritt. Nach § 23 StVO und § 412 HGB kann sich kein Beteiligter hinter einem anderen verstecken. Wer als Fahrer eine offensichtlich unsichere Ladung ubernimmt und losfährt, ubernimmt damit die Verantwortung. Das Modul erklart die strafrechtlichen Folgen (§§ 222, 229 StGB bei Unfall), die zivilrechtliche Schadensersatzhaftung, Bussgelder nach STVO (bis zu 425 Euro fur den Fahrer, bis zu 1.500 Euro fur den Halter bei schweren Verstossen) und die arbeitsrechtlichen Konsequenzen. Es behandelt ausserdem die Besonderheiten bei Fahrzeugfuhrern, die fur Dritte beladen wurden, und die Frage der Beweislast bei Polizeikontrollen.
Teil B: Physikalische Grundlagen (Module 3 bis 5)
Modul 3 erklart, warum eine ungesicherte Last fährt, wohin sie will, und nicht, wohin der Lkw fährt. Das Schlusselprinzip ist das Tragheitsgesetz: Eine ruhende Last bleibt in Ruhe, bis eine Kraft sie in Bewegung setzt. Bei einer Bremsung bremst das Fahrzeug ab, die Last aber will ihre Bewegung fortsetzen. Das Ergebnis: Die Last bewegt sich relativ zum Fahrzeugboden nach vorn. Der Reibungsbeiwert des Untergrunds entscheidet, ab welcher Beschleunigung die Last zu rutschen beginnt. Glatte Metalloberflache auf glatter Ladefläche: sehr niedriger Reibbeiwert, sehr geringer Widerstand. Antirutschmatte unter der Last: deutlich hoherer Reibbeiwert, deutlich hohere Rutschhemmsicherheit. Das Modul fuhrt die Grundgroessen ein: Reibungsbeiwert mu, Beschleunigung g, Masse m und Sicherungskraft F, und zeigt anhand eines einfachen Beispiels, wie diese Grosssen zusammenhangen.
Modul 4 erklart die Beschleunigungskrafte, mit denen die VDI 2700 rechnet, und macht sie greifbar. In Fahrtrichtung gilt 0,8 g als Bemessungsgrundlage fur eine Vollbremsung: Bei 1.000 kg Ladungsgewicht entspricht das 800 kg Kraft nach vorn. Quer zur Fahrtrichtung gilt 0,5 g fur Kurvenfahrt und Spurwechsel. Entgegen der Fahrtrichtung gilt 0,5 g fur Anfahrmanover. Diese Werte sind keine Sicherheitspuffer, sondern reale Messwerte aus Fahrzeugversuchen. Ein Fahrzeug, das regelmasig mit ublichem Strassengut fahrt, wird in jedem Fahrzyklus Krafte in dieser Groessenordnung erzeugen. Das Modul erklart auch, warum kurze Strecken keinen Schutz bieten: Die Beschleunigungskrafte entstehen bei jedem Bremsen und Kurvenfahren, unabhangig von der zuruck gelegten Strecke.
Modul 5 behandelt Schwerpunkt und Lastverteilung: Wo im Fahrzeug liegt die Last, und was bewirkt das fur die Fahrstabilitat? Ein hoher Schwerpunkt bei schmaler Last verstarkt die Kippneigung in Kurven. Zu viel Gewicht auf der Hinterachse kann die Vorderachse so entlasten, dass die Lenkung schwammig wird. Zu viel Gewicht vorn uberlastet die Vorderachse. Das Modul erklart, wie die Achslastverteilung und das zulassige Gesamtgewicht praktisch gepruft werden, warum schwere Lasten moglichst tief und mittig geladen werden und wie Teilladungen auf einer leeren Ladeflache so platziert werden, dass keine Kippgefahr entsteht. Es behandelt ausserdem die zulassige Gesamtmasse und die Folgen von Uberladung fur die Bremswirkung und die Ladungssicherungsberechnung.
Teil C: Sicherungsmethoden (Module 6 bis 8)
Modul 6 behandelt den Formschluss als die einfachste, physikalisch starkste und gleichzeitig meistunterschatzte Sicherungsmethode. Formschluss bedeutet: Die Last kann sich nicht bewegen, weil sie von festen Strukturen umgeben ist. Die Ladefläche wird bis zur Bordwand aufgefullt, Lucken werden mit Sperrbalken, Luftsacken oder anderen formschlusstauglichen Fullmaterialien geschlossen. Was keinen Platz hat zu verrutschen, verrutscht nicht. Das Modul erklart, warum Formschluss beim Niederzurren (Kraftschluss) kombiniert wird, um die Sicherungskrafte zu reduzieren, und welche Anforderungen Sperrbalken, Trennwande und Laderaumeinrichtungen erfullen mussen, um als Formschlussmittel anerkannt zu werden. Es behandelt auch typische Fehler: Pappschachteln als Fullmaterial, Paletten, die nicht bis zur Bordwand reichen, und losen Schaumstoff als Sicherungsmittel.
Modul 7 erklart den Kraftschluss durch Niederzurren: Zurrgurte werden uber die Last gespannt und an Zurrpunkten befestigt; durch die Vorspannkraft der Gurte erhoht sich die Normalkraft auf der Ladeflache und damit die Reibungskraft, die die Last am Verrutschen hindert. Das klingt einfach, ist aber in der Praxis die Methode mit dem grossten Fehlerpotenzial. Das Modul erklart, warum die Vorspannkraft (STF, Standard Tension Force) die entscheidende Grosse ist, nicht die Bruchlast eines Gurtes, wie Vorspannkraft und Reibungsbeiwert gemeinsam bestimmen, wie viele Gurte benotigt werden, und warum ein locker gespannter Gurt fast keinen Beitrag zur Sicherung leistet. Es behandelt die Zurrwinkel, die Bedeutung von Kantenschutz fur die Gurtintegriatt und die haufigsten Fehler: Gurte nur quer gespannt, keine Ruckkontrolle nach ersten Kilometern, Gurte uber spitzen Kanten ohne Kantenschoner.
Modul 8 erklart die Direktsicherung als die Methode, bei der Zurrmittel die Last nicht durch erhoehte Reibung halten, sondern sie direkt festhalten. Diagonalzurren, Schraegzurren und Kopfzurren werden in ihrer Funktion, ihren Anforderungen und ihren typischen Einsatzbereichen erklart. Das Diagonalzurren ist die leistungsstarkste Direktsicherung und sichert die Last in mehrere Richtungen gleichzeitig. Das Kopfzurren sichert gezielt gegen Vorwartsrutschen und ist fur lange, schwere Lasten wie Stahltrager oder Maschinen besonders geeignet. Das Modul erklart, wie Direktsicherung und Niederzurren kombiniert werden, welche Anforderungen an Zurrpunkte gestellt werden und wie die Sicherungskraft eines Zurrmittels im Direktzug vom Zurrwinkel abhangt.
Teil D: Hilfsmittel und Praxis (Module 9 bis 11)
Modul 9 behandelt die Prufpflichten des Fahrers gegenuber Zurrmitteln. Ein Zurrgurt, eine Zurrungskette oder ein Drahtseil, das aus der letzten Tour beschadigt zuruckkam und nicht ausgetauscht wurde, bietet keine verlassliche Sicherung und ist bei einer Polizeikontrolle oder nach einem Unfall ein eigenstandiger Haftungsvorwurf. Das Modul erklart, was am Zurrgurt gepruft wird: Gurtband auf Einschnitte, Scheuerstellen, Pilzzellen und Versteifungen; Ratsche auf Korrosion, Verformung und Funktion; Endhaken auf Verformung und Sperrfunktion. Fur Zurrungsketten: Kettenglieder auf Verformung, Rissbildung, Korrosion und Gliedlangung. Wann ein Zurrmittel ausgesondert werden muss, ist eindeutig geregelt: bei sichtbaren Schaden, nach Uberlastung, wenn die Kennzeichnung fehlt oder unleserlich ist und bei unbekannter Geschichte des Zurrmittels. Das Modul erklart ausserdem die Bedeutung der Kennzeichnungsetiketten: LC (Lashing Capacity), SHF (Standard Hand Force), STF (Standard Tension Force) und was diese Angaben fur die Berechnung bedeuten.
Modul 10 erklart die Hilfsmittel, die im Strassenbild oft unbeachtet bleiben, aber uber den Erfolg der Ladungssicherung entscheiden. Antirutschmatten erhohen den Reibungsbeiwert zwischen Last und Ladeflache und konnen die Anzahl der benotigten Zurrgurte erheblich reduzieren: Statt mu = 0,2 (glatte Flachen) erreichen qualitativ gute Matten mu = 0,6 oder mehr. Das Modul erklart, wie Antirutschmatten richtig eingesetzt werden (vollflachig unter der Last, nicht gefaltet, sauber und frei von Ol und Fett), wie Kantenschoner die Gurtintegritat schutz und die STF erhalten und welche weiteren Hilfsmittel es gibt: Luftsacke als Fullmaterial fur Formschlussanwendungen, Trennpaletten und Spanplatten bei empfindlichen Ladungen, Gurtverlanger bei aussergewohnlichen Zurrpunktsituationen.
Modul 11 geht auf spezielle Ladungsarten ein, die eigene Anforderungen stellen. Palettierte Ware: Standardpaletten sind oft nicht starr, die Ladung kann auf der Palette kippen. Das Modul erklart, wann Paletten als Einheit gesichert werden konnen und wann die einzelne Last von der Palette bewertet werden muss. Stahlcoils und Rundrohre: Ladungen, die rollen konnen, brauchen Vorlagebalken oder Kuhleisen als Kippsicherung und zusatzliche Zurrsicherung gegen Rollen. Maschinen und Anlagen: oft mit Hebeosen oder integrierten Zurrpunkten, die aber nicht immer fur alle Sicherungsrichtungen ausgelegt sind. Gefahrgut: Das Modul erlautert, warum Gefahrgutt eine gesonderte ADR-Schulung erfordert und was die Schnittstelle zur allgemeinen Ladungssicherung ist. Das Modul behandelt ausserdem Flussigkeiten im Tankaufsatz und looses Schuttgut auf offenen Pritschenfahrzeugen.
Teil E: Praxis und Abschluss (Module 12 und 13)
Modul 12 ist das praxisnahste Modul der Unterweisung: Es begleitet den Fahrer durch die drei Prufpflichten des Alltags. Vor Fahrtantritt: vollstandige Ladungskontrolle, Prufung jedes Zurrmittels auf Beschadigung und Spannung, Prufung der Ladeflache auf Verunreinigungen und der Zurrpunkte auf Integriatt. Das Modul erklart, was zu tun ist, wenn die Sicherung nicht in Ordnung ist: nicht abfahren, den Verlader ansprechen, nachsichern, die Abweichung dokumentieren. Unterwegs: Ladungskontrolle nach den ersten 50 bis 100 km und nach Pausen, weil Gurte durch Erschutterungen und Setzverhalten der Ladung Vorspannkraft verlieren konnen. Am Ziel: geordnetes Entladen, Ruckkontrolle der Zurrmittel. Das Modul behandelt das Verhalten bei einer Polizeikontrolle: Welche Dokumente mussen mitgefuhrt werden, was prufft die Polizei bei einer Ladungssicherungskontrolle, wie wird ein Protokoll aufgenommen, und welche Konsequenzen hat ein Mangelbefund fur die Weiterfahrt.
Modul 13 schlieset die Unterweisung mit einer Analyse typischer Vorfall-Muster und dem personlichen Abschluss ab. Die drei haufigsten Gruppen sind: Ladung verrutscht wegen zu geringer Vorspannkraft der Gurte, oft nach langerer Fahrt ohne Zwischenkontrolle; Ladung kippt wegen fehlender seitlicher Sicherung bei hohem Schwerpunkt; Last fallt vom Fahrzeug wegen Uberschreitung des zulassigen Gesamtgewichts in Verbindung mit mangelhafter Sicherung. Das Modul verdichtet die Kernregeln: Vor dem Einsteigen prufen, nicht nur auf die Uhr schauen. Zur Last passen, nicht zur Gurtanzahl. Zwischenkontrolle ist keine Empfehlung, sondern Pflicht. Wer eine Mangelsicherung ubernimmt, ubernimmt die Haftung. Danach wird der Unterweisungsnachweis digital unterzeichnet und sofort als PDF generiert.
Unterweisungsnachweis: Digital, vollstandig, ohne Wartezeit
Die Unterweisungspflicht gilt nur dann als erfullt, wenn sie dokumentiert ist. Datum, Inhalt und Teilnahme mussen nachweisbar sein und auf Verlangen der Aufsichtsbehorde, der Berufsgenossenschaft oder im Schadensfall dem Gericht vorgelegt werden konnen.
In der Online-Lernplattform wird der Unterweisungsnachweis unmittelbar nach dem letzten Modul ausgefullt, digital unterzeichnet und sofort als PDF generiert. Der Nachweis kann direkt in die Fahrerakte oder die betriebliche Unterweisungsdokumentation ubernommen werden. Kein manueller Schritt, kein Warten.
Die Ladungssicherung Unterweisung in 21 Sprachen
In Logistik und Transport fahren Fahrer mit Muttersprachenkenntnissen aus ganz Europa und daruber hinaus. § 12 ArbSchG verlangt Unterweisungen in einer fur die Beschäftigten verstandlichen Sprache. Wer eine Sicherungspflicht nicht vollstandig verstanden hat, erfullt sie nicht vollstandig. Eine fehlerhaft verstandene Unterweisung schutzt weder den Fahrer noch den Arbeitgeber im Haftungsfall.
Diese Unterweisung ist in 21 Sprachen verfugbar. Die Sprachversion wird beim Kauf ausgewahlt. Fur Betriebe mit mehrsprachiger Fahrerbelegschaft konnen verschiedene Sprachversionen kombiniert bestellt werden.
Verfugbare Sprachen:
Deutsch, Englisch, Turkisch, Russisch, Arabisch, Polnisch, Franzosisch, Ukrainisch, Spanisch, Italienisch, Rumanisch, Niederlandisch, Portugiesisch, Chinesisch, Persisch, Bulgarisch, Griechisch, Serbisch/Kroatisch/Bosnisch, Tschechisch, Ungarisch, Hindi/Urdu
Warum ist die Ladungssicherung Unterweisung gesetzliche Pflicht?
- 22 StVO schreibt vor, dass Ladung so zu sichern ist, dass sie bei Vollbremsung und plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutscht, umfallt, herabfallt oder rollt. § 23 StVO verpflichtet den Fahrer personlich, sich vor Fahrtantritt zu uberzeugen. § 12 ArbSchG verpflichtet den Arbeitgeber zur Unterweisung der Fahrer uber die sicherheitsrelevanten Aspekte ihrer Tatigkeit, einschlieslich der Ladungssicherung.
Die VDI 2700 gilt als anerkannte Regel der Technik und wird von Gerichten und Polizei als Massstab herangezogen. Wer nach VDI 2700 sichert und dokumentiert, kann sich auf regelkonformes Handeln berufen. Wer davon abweicht, tragt die Beweislast.
Wie die Unterweisungspflicht fur Fahrer in die betriebliche Arbeitsschutzorganisation eingebettet ist und welche weiteren Pflichten die Gefahrdungsbeurteilung fur Logistik- und Transportbetriebe erzeugt, erlautern wir auf den jeweiligen Unterseiten.
Alle Eckdaten zur Ladungssicherung Unterweisung auf einen Blick
| Zielgruppe | Fahrer von Nutzfahrzeugen (Lkw, Transporter), Verlader, Disponenten, Verkehrsleiter |
| Einsatz | Jahrliche Pflichtunterweisung und Erstunterweisung fur neue Fahrer nach § 12 ArbSchG |
| Formate | Online-Lernplattform, Word, PDF und PowerPoint |
| Lieferung | Alle vier Formate per E-Mail direkt nach dem Kauf |
| Verfugbarkeit | Sofortiger Zugang, keine Wartezeit |
| Umfang | 13 Module in 5 inhaltlichen Teilen |
| Lernkontrolle | Wissens-Check nach jedem Modul mit sofortiger Auswertung |
| Unterweisungsnachweis | Direkt nach dem letzten Modul digital unterzeichnen, sofort als PDF generieren |
| Verfugbare Sprachen | 21 Sprachen (Auswahl beim Kauf) |
| Schwerpunkte | Haftungsverteilung, Physik der Ladung, Formschluss/Kraftschluss/Direktsicherung, VDI 2700 |
| Hinweis | Bei Gefahrguttransporten ist zusatzlich eine ADR-Schulung erforderlich |
| Rechtsgrundlage | § 22 StVO, § 23 StVO, § 412 HGB, VDI 2700, DIN EN 12195-1, § 12 ArbSchG |
Rundum-Betreuung im Arbeitsschutz durch 123Ingenieure
Die Ladungssicherung Unterweisung ist ein zentraler Baustein, aber nicht der einzige. Als Arbeitgeber im Logistik- und Transportbereich benotigen Sie eine externe Fachkraft fur Arbeitssicherheit, einen Betriebsarzt fur die G-25-Eignungsuntersuchungen Ihrer Fahrer sowie eine vollstandige Gefahrdungsbeurteilung, die den Fahrbetrieb, das Be- und Entladen und die Ladungssicherungsprozesse systematisch bewertet. 123Ingenieure bietet all diese Leistungen aus einer Hand an, bundesweit und rechtssicher.





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