Brandschutzunterweisung online wichtigste Grundlagen zum Brandschutz inkl. Unterweisungsnachweis

249,00  zzgl. gesetzl. MwSt.

Diese Brandschutzunterweisung vermittelt in 13 Modulen alle wesentlichen Inhalte des betrieblichen Brandschutzes: Verbrennungsdreieck und Brandklassen, Brandphasen und Rauchgasgefahren, baulicher und anlagentechnischer Brandschutz, Brandvermeidung im Alltag, Brandschutzzeichen, Verhalten im Brandfall, Feuerlöscher-Bedienung und weitere Löschmittel. Direkt nach dem letzten Modul wird der Unterweisungsnachweis digital unterzeichnet und als PDF generiert. Verfügbar als Online-Lernplattform, Word, PDF und PowerPoint, in 21 Sprachen, zugestellt per E-Mail direkt nach dem Kauf.

Beschreibung

Brandschutzunterweisung: 13 Module zu Vorbeugung, Flucht und Löschtechnik

Ein Brand braucht keine große Bühne. Ein überlastetes Verlängerungskabel in der Serverecke, ein Schweißfunke in der Nähe von Verpackungsmaterial, eine Zigarette in einer Sperrzone: Die meisten Brände in deutschen Betrieben entstehen unspektakulär und hätten vermieden werden können. Jeden Tag rückt die Feuerwehr zu tausenden Einsätzen aus; jedes Jahr vernichten Betriebsbrände Milliardenwerte. Was die Statistiken nicht zeigen: Ein erheblicher Teil der Betriebe, die einen Großbrand erleiden, eröffnet nie wieder. Die Kombination aus Sachschaden, Betriebsunterbrechung und Kundenverlust ist oft nicht zu kompensieren.

Diese Brandschutzunterweisung von 123Ingenieure gibt allen Beschäftigten das Wissen, das Brände verhindert und das Leben rettet, wenn es doch zum Brand kommt. In 13 Modulen werden alle wesentlichen Inhalte des betrieblichen Brandschutzes vermittelt: die Physik der Verbrennung, die fünf Brandklassen, warum Rauch tödlicher ist als Feuer, baulicher und anlagentechnischer Brandschutz, Brandvermeidung im Alltag, Brandschutzzeichen, die richtige Reihenfolge im Brandfall, Flucht und Rettung sowie die Bedienung von Feuerlöschern und weiteren Löschmitteln. Der Kurs ist nach ASR A2.2 und DGUV Vorschrift 1 ausgerichtet, branchenneutral gehalten und sofort nach dem Kauf in vier Formaten und 21 Sprachen verfügbar. Direkt nach dem letzten Modul wird der Unterweisungsnachweis digital unterzeichnet und als PDF generiert.

 

Vier Formate: Für jeden Unterweisungsweg geeignet

Brandschutzunterweisungen finden in der Praxis auf sehr unterschiedliche Weise statt: als digitale Einzelunterweisung für jeden Mitarbeitenden, als moderierter Gruppenunterweisungstermin oder als Ergänzung zur arbeitsplatzbezogenen Einweisung durch den Brandschutzbeauftragten. Dieser Kurs deckt alle drei Szenarien ab, weil er nach dem Kauf in vier Formaten zur Verfügung steht.

  • Online-Lernplattform: Die interaktive Browserversion mit allen 13 Modulen, Wissens-Checks nach jedem Modul, automatischer Fortschrittsspeicherung und integriertem Unterweisungsnachweis. Jeder Teilnehmende bearbeitet den Kurs im eigenen Tempo, an jedem Gerät, ohne Installation.
  • Word-Datei: Die vollständig bearbeitbare Version aller Kursinhalte. Geeignet für Betriebe, die betriebsspezifische Inhalte ergänzen möchten: Sammelplatz, Alarmierungsweg, Notfallnummern, Lage der Feuerlöscher oder der Name des Brandschutzbeauftragten.
  • PDF: Die druckfertige, unveränderliche Version als Referenzdokument und Handout bei Präsenzunterweisungen sowie für die revisionssichere Ablage in der Unterweisungsdokumentation.
  • PowerPoint: Die vollständige Präsentationsdatei mit allen 13 Modulen, sofort einsetzbar für moderierte Gruppen-Brandschutzunterweisungen durch den Brandschutzbeauftragten oder die Fachkraft für Arbeitssicherheit.

Alle vier Formate werden direkt nach dem Kauf per E-Mail zugestellt. Der Unterweisungsnachweis ist in der Online-Lernplattform integriert: nach dem letzten Modul digital unterzeichnen, sofort als PDF generieren, direkt in die Unterweisungsdokumentation übernehmen.

 

Für wen ist diese Brandschutzunterweisung geeignet?

Die Unterweisung ist branchenneutral gehalten und eignet sich für alle Beschäftigten, unabhängig von Branche, Betriebsgröße oder Tätigkeit. Sie ist sowohl für die Erstunterweisung neuer Mitarbeitender als auch für die nach § 12 ArbSchG und ASR A2.2 vorgeschriebene jährliche Wiederholungsunterweisung geeignet.

  • Alle Beschäftigten in Büro, Produktion, Lager, Handel und Dienstleistung, die im Rahmen der jährlichen Brandschutzunterweisung nach ASR A2.2 unterwiesen werden müssen
  • Brandschutzhelfer, die nach DGUV Information 205-023 ausgebildet werden und eine fundierte Grundlage für ihre erweiterten Aufgaben benötigen
  • Führungskräfte, die Brandschutzunterweisungen für ihre Teams durchführen und dafür ein vollständiges, rechtssicheres Unterweisungspaket benötigen
  • Betriebe ohne eigenen Brandschutzbeauftragten, die die Unterweisungspflicht mit einem direkt einsetzbaren Produkt erfüllen möchten

Arbeitgeber, Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Brandschutzbeauftragte können diesen Kurs für ihre gesamte Belegschaft buchen. Der integrierte Unterweisungsnachweis mit digitaler Unterschrift und sofortiger PDF-Generierung dokumentiert die durchgeführte Unterweisung rechtssicher.

 

Die 13 Module der Brandschutzunterweisung im Detail

Die Unterweisung gliedert sich in fünf inhaltliche Teile mit 13 Modulen. Jedes Modul enthält vollständigen Lehrtext, Schaubilder, Tabellen und einen Wissens-Check. Am Ende jedes Moduls setzen die Teilnehmenden einen Checkpoint. Der Fortschritt wird automatisch gespeichert.

 

Teil A: Grundlagen (Module 1 bis 3)

Modul 1 vermittelt, warum Brandschutz jeden angeht, und tut das nicht mit abstrakten Zahlen, sondern mit einer klaren wirtschaftlichen Realität: Ein erheblicher Teil der Betriebe, die einen Großbrand erleiden, öffnet nie wieder. Sachschaden, Betriebsunterbrechung, Kundenverlust und psychische Belastung kumulieren zu einer Last, die viele nicht überstehen. Das Modul erklärt die drei Schutzziele des Brandschutzes in ihrer verbindlichen Reihenfolge: Menschen vor Umwelt vor Sachwerten. Personenrettung hat absoluten Vorrang; Sachwerte werden erst gerettet, wenn keine Personengefährdung mehr besteht. Es erklärt den rechtlichen Rahmen aus Landesbauordnungen, Arbeitsschutzgesetz, Arbeitsstättenverordnung, ASR A2.2 und DGUV Vorschrift 1 und schließt mit der wichtigsten Botschaft des gesamten Kurses: Brandschutz ist eine Kette, und die Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Sehr oft ist dieses Glied ein aufgekeilter Türflügel, ein blockierter Fluchtweg oder ein mit Kartonage belegter Feuerlöscher.

Modul 2 erklärt die Physik der Verbrennung. Feuer ist eine chemische Reaktion, die drei Voraussetzungen gleichzeitig braucht: einen brennbaren Stoff, einen Oxidator (im Alltag der Luftsauerstoff) und eine ausreichende Zündenergie. Fehlt eine dieser drei Seiten des Verbrennungsdreiecks, gibt es kein Feuer. Aus diesem einfachen Prinzip leiten sich alle Löschmethoden ab: Wasser kühlt und entzieht die Zündenergie, Schaum trennt Sauerstoff und Brennstoff, CO2 verdrängt den Sauerstoff, Pulver unterbricht die Kettenreaktion auf molekularer Ebene. Das Modul erklärt die fünf Brandklassen, die festlegen, welches Löschmittel bei welchem Brand sicher eingesetzt werden darf: A für feste Stoffe wie Holz, Papier, Textilien; B für flüssige oder flüssig werdende Stoffe wie Benzin, Lacke oder Wachse; C für Gase wie Propan, Butan oder Acetylen; D für Metalle wie Magnesium, Aluminium oder Lithium; F für Speisefette und -öle, für die besondere Löschmittel erforderlich sind.

Modul 3 behandelt das Thema, das die meisten Beschäftigten unterschätzen: Rauch ist tödlicher als Feuer. Der überwiegende Teil der Brandopfer stirbt nicht an Verbrennungen, sondern an Rauchgasvergiftung. Rauchgase enthalten Kohlenmonoxid, Blausäure und weitere hochgiftige Verbrennungsprodukte; bereits geringe Konzentrationen führen zu Bewusstlosigkeit, bevor jemand überhaupt bemerkt, dass er sich in Gefahr befindet. Das Modul erklärt die vier Brandphasen: die Entstehungsphase, in der ein Brand mit einem Löscher noch beherrschbar ist und in der die ersten ein bis zwei Minuten über den Ausgang entscheiden; die Brandentwicklung, in der die Möglichkeiten zur Erstbekämpfung schnell schwinden; den Vollbrand mit Gefahr des Flashovers, bei dem sich der gesamte Raum auf einen Schlag entzündet; und die Abklingphase. Das Modul erklärt außerdem die Ausbreitungswege von Brand und Rauch und warum Brandabschnitte so wichtig sind.

 

Teil B: Vorbeugender Brandschutz (Module 4 bis 7)

Modul 4 behandelt den baulichen Brandschutz, also die erste und wirksamste Schutzlinie, die in die Bausubstanz integriert ist. Brandabschnitte teilen Gebäude in Bereiche, in denen ein Brand möglichst begrenzt bleibt und sich nicht auf das gesamte Gebäude ausbreiten kann. Brandwände und Brandschutztüren sind die Werkzeuge dafür: Sie müssen im Brandfall tatsächlich geschlossen sein, damit sie ihre Funktion erfüllen. Eine offen gehaltene Brandschutztür hebt das gesamte Brandabschnittskonzept auf und macht eine Eigenschaft aus, für die der Eigentümer vielleicht Hunderttausende Euro in die Bausubstanz investiert hat, wirkungslos. Das Modul erklärt Flucht- und Rettungswege, ihre gesetzlichen Mindestanforderungen an Breite und Länge, warum sie konsequent freigehalten werden müssen, und die Unterschiede zwischen Feuerbeständigkeit, Feuerhemmung und Feuerwiderstandsklassen bei Bauteilen.

Modul 5 erklärt den anlagentechnischen Brandschutz: alle technischen Systeme, die Brände früh erkennen, melden oder bekämpfen. Rauchmelder und Brandmeldeanlagen erkennen einen Brand in der Entstehungsphase, weit bevor er sichtbar ist. Das Modul erklärt den Unterschied zwischen einem einfachen Rauchmelder und einer vernetzten Brandmeldeanlage mit Aufschaltung auf die Feuerwehr. Sprinkleranlagen reagieren automatisch auf Hitze und bekämpfen den Brand, bevor Personen eingreifen müssen: Entgegen einem verbreiteten Irrtum öffnet bei einem Sprinkler nicht die gesamte Anlage, sondern nur das Sprinklerelement im Brandherd. Rauchabzugssysteme (RWA) halten Fluchtwege rauchfrei und verbessern die Überlebensbedingungen erheblich. Das Modul behandelt außerdem die Bedeutung der Sicherheitsbeleuchtung, die auch bei Stromausfall die Fluchtwegkennzeichnung sicherstellt.

Modul 6 erklärt den organisatorischen Brandschutz: die menschliche und strukturelle Seite des Brandschutzes. Der Brandschutzbeauftragte ist die zentrale fachkundige Person im Betrieb, die den Arbeitgeber berät, Brandschutzmaßnahmen koordiniert und die Brandschutzordnung pflegt. Das Modul erklärt seine Aufgaben, Befugnisse und die Abgrenzung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit. Brandschutzhelfer sind nach ASR A2.2 in ausreichender Zahl zu bestellen; sie kennen die Fluchtwege, die Löschmittelstandorte und können bei der Räumung unterstützen. Die Brandschutzordnung nach DIN 14096 ist das zentrale betriebliche Dokument und gliedert sich in drei Teile: Teil A als Aushang mit den wichtigsten Verhaltensregeln, Teil B für alle Beschäftigten und Teil C für besonders brandschutzverantwortliche Personen.

Modul 7 überträgt all das auf den konkreten Arbeitsalltag. Es behandelt die typischsten Brandursachen in deutschen Betrieben: defekte oder überlastete Elektrogeräte und Verlängerungsleitungen, unsachgemäßer Umgang mit Zündquellen wie Heißarbeiten (Schweißen, Trennschleifen), falsche Lagerung brennbarer Stoffe in der Nähe von Wärmequellen und unsachgemäße Entsorgung brennbarer Abfälle. Das Modul gibt konkrete Verhaltensregeln für den Alltag: Verlängerungsleitungen nicht stapeln und nicht unter Teppichen verlegen, Heißarbeiten nur mit schriftlicher Genehmigung und Feuerwache, brennbare Stoffe mit ausreichend Sicherheitsabstand zu Zündquellen lagern, elektrische Geräte nach Feierabend ausschalten. Diese kleinen Entscheidungen im Alltag verhindern mehr Brände als jede technische Anlage.

 

Teil C: Erkennen und Reagieren (Module 8 bis 10)

Modul 8 erklärt die Brandschutzzeichen und die Sicherheitskennzeichnung nach DIN ISO 7010. Fluchtwegzeichen (grüner Grund, weiße Pfeile) kennzeichnen den Weg ins Freie und müssen auch bei Stromausfall durch Nachleuchten oder Sicherheitsbeleuchtung sichtbar sein. Brandschutzzeichen (roter Grund) markieren Feuerlöscher, Brandmelder, Wandhydranten und Brandschutztüren. Das Modul erklärt die wichtigsten Zeichen und ihre Bedeutung, die Pflicht zur Freihaltemarkierung unter Feuerlöschern und an Hydrantenzugängen und warum ein abgestellter Gegenstand vor einem Feuerlöscher im Ernstfall Sekunden kostet, die entscheiden.

Modul 9 ist das operativ wichtigste Modul der Unterweisung: die richtige Reihenfolge im Brandfall. Das Modul vermittelt, was in den ersten zwei Minuten nach Branderkennung zu tun ist, und erklärt, warum die Reihenfolge der Handlungen entscheidend ist. Zuerst: Alarm auslösen, andere warnen, die Feuerwehr alarmieren (112), egal wie klein der Brand erscheint. Dann: Türen schließen, keine Aufzüge benutzen, geordnet räumen. Nur wenn der Brand noch in der Entstehungsphase ist, ausreichend Löschmittel verfügbar sind und der eigene Rückzugsweg gesichert ist: Erstbekämpfungsversuch. Das Modul erklärt, wann ein Erstbekämpfungsversuch sinnvoll ist und wann nicht, und macht deutlich, dass niemand verpflichtet ist, einen Brand zu bekämpfen, wenn dadurch die eigene Sicherheit gefährdet wird.

Modul 10 behandelt Flucht und Rettung: Wie verlasse ich das Gebäude, wenn der bekannte Weg durch Feuer oder Rauch versperrt ist? Das Modul erklärt, wie Fluchtwege geplant sind, was zu tun ist, wenn der primäre Fluchtweg nicht nutzbar ist, und wie man sich in einem verrauchten Bereich fortbewegt (gebückt, entlang der Wand, mit nassen Tüchern vor Mund und Nase). Es erklärt die Bedeutung des Sammelplatzes, die Pflicht der Vollständigkeitszählung und was Beschäftigte tun müssen, wenn sie bemerken, dass jemand fehlt. Außerdem behandelt das Modul, wie Personen mit eingeschränkter Mobilität im Brandfall unterstützt werden und was ein Evakuierungsstuhl ist.

 

Teil D: Bekämpfen (Module 11 und 12)

Modul 11 ist das praktischste Modul des Kurses: Feuerlöscher, ihre Auswahl nach Brandklasse und die korrekte Bedienung Schritt für Schritt. Das Modul erklärt die drei häufigsten Feuerlöschertypen: Wasserlöscher für Brandklasse A, Schaumlöscher für A und B, Pulverlöscher für A, B und C sowie ABC-Pulver und CO2-Löscher für spezifische Einsatzgebiete. Für jede Brandklasse wird erklärt, welcher Löscher geeignet und welcher gefährlich ist: Ein Wasserlöscher auf einem Fettbrand (Klasse F) kann zu einer explosionsartigen Fettauswurfreaktion führen. CO2-Löscher in geschlossenen Räumen schaffen Erstickungsgefahr. Das Modul erklärt die Bedienung in vier Schritten: Löscher in die Nähe des Brandes tragen, Sicherungsstift ziehen, mit Abstand und seitlichem Rückzugsweg beginnen, Löschmittel gezielt auf den Brandherd richten und nicht auf Flammen. Es erklärt die Löschdauer (meist 10 bis 15 Sekunden) und macht deutlich: Ein Feuerlöscher ist kein Allheilmittel, er ist für die Erstbekämpfung in der Entstehungsphase und hat feste Grenzen.

Modul 12 ergänzt das Bild mit weiteren Löschmitteln und Anlagen. Die Löschdecke eignet sich für kleine, eingegrenzte Brände wie einen brennenden Topf oder eine brennende Person und wird von außen über die Flammen gezogen, nicht geworfen. Der Wandhydrant stellt eine erheblich größere Löschleistung als ein Feuerlöscher bereit, erfordert aber zwei Personen und ist für die geübte Handhabung bestimmt. Ortsfeste Löschanlagen wie Sprinkler, Gaslöschanlagen in Rechenzentren und Hochdruckwassernebel-Anlagen löschen automatisch und werden im Modul in ihrer Funktionsweise erklärt, damit Beschäftigte verstehen, was beim Auslösen passiert und warum man den Bereich sofort verlassen muss. Das Modul schließt mit der Frage der Grenzen: Wann ist ein Brandereignis zu groß für jeden Erstbekämpfungsversuch? Die Antwort ist klar: Wenn der Rückzugsweg nicht mehr sicher ist, wenn Personen in Gefahr sind, wenn Rauch sichtbar ist, zählt nur die Flucht.

 

Teil E: Besondere Lagen und Abschluss (Modul 13)

Modul 13 schließt die Brandschutzunterweisung mit drei besonderen Lagen und dem Abschluss ab. Erstens: Brände an Elektrogeräten und an der elektrischen Anlage, die spezifische Risiken und Löschmittelregeln mit sich bringen. Zweitens: Brände bei der Anwesenheit von Personen mit eingeschränkter Mobilität oder Wahrnehmung, etwa Kunden, Besucher oder Patienten in besonderen Einrichtungen. Drittens: der Umgang mit Personen in Panik, die eigene Reaktion unter Stress und warum klare, ruhige Anweisung im Brandfall wirksamer ist als lautes Rufen. Das Modul erklärt die Dokumentationspflichten, die im Zusammenhang mit der Brandschutzunterweisung bestehen: Was muss in der Brandschutzordnung stehen, wie oft muss die Unterweisung stattfinden und was ist nach einem Brandereignis oder einem Fehlalarm zu dokumentieren. Nach Abschluss dieses Moduls erstellen die Teilnehmenden ihren Unterweisungsnachweis: digital unterschreiben, sofort als PDF generieren.

 

Unterweisungsnachweis: Digital unterschreiben, sofort als PDF generieren

Die Brandschutzunterweisung gilt rechtlich nur dann als durchgeführt, wenn sie dokumentiert ist. Datum, Inhalt und Teilnahme müssen festgehalten werden. Fehlt die Dokumentation, gilt die Unterweisung als nicht stattgefunden.

In der Online-Lernplattform ist der Unterweisungsnachweis direkt integriert. Nach Abschluss des letzten Moduls tragen die Teilnehmenden Name, Betrieb und Datum ein und unterschreiben digital. Das fertige Dokument wird sofort als PDF generiert und kann direkt in die Unterweisungsdokumentation des Betriebs übernommen werden. Kein Warten, kein separater Prozess, kein manueller Versand.

 

Die Brandschutzunterweisung in 21 Sprachen

  • 12 ArbSchG verlangt, dass Unterweisungen in einer für die Beschäftigten verständlichen Sprache erfolgen. Im Brandfall zählen Sekunden. Wer die Anweisungen nicht versteht, reagiert langsamer oder falsch. Eine Brandschutzunterweisung, die sprachlich nicht verstanden wird, erfüllt ihren Schutzzweck nicht.

Diese Brandschutzunterweisung ist in 21 Sprachen verfügbar. Die Sprachversion wird beim Kauf ausgewählt. Für Betriebe mit mehrsprachiger Belegschaft können verschiedene Sprachversionen kombiniert bestellt werden.

 

Verfügbare Sprachen:

Deutsch, Englisch, Türkisch, Russisch, Arabisch, Polnisch, Französisch, Ukrainisch, Spanisch, Italienisch, Rumänisch, Niederländisch, Portugiesisch, Chinesisch, Persisch, Bulgarisch, Griechisch, Serbisch/Kroatisch/Bosnisch, Tschechisch, Ungarisch, Hindi/Urdu

 

Warum ist die Brandschutzunterweisung gesetzliche Pflicht?

Die Pflicht zur Brandschutzunterweisung ergibt sich aus mehreren Vorschriften, die parallel gelten. § 12 ArbSchG verpflichtet Arbeitgeber, alle Beschäftigten regelmäßig über Sicherheit und Gesundheitsschutz zu unterweisen, einschließlich des Verhaltens bei Bränden. Die ASR A2.2 „Maßnahmen gegen Brände“ konkretisiert das für den Brandschutz: Sie schreibt die Mindestausstattung mit Feuerlöschern, die Bestellung von Brandschutzhelfern in ausreichender Anzahl und die regelmäßige Unterweisung aller Beschäftigten vor. Die DGUV Vorschrift 1 ergänzt das durch branchenspezifische Anforderungen.

Brandschutzunterweisungen müssen mindestens einmal jährlich durchgeführt werden, dazu bei besonderen Anlässen wie dem Eintritt neuer Mitarbeitender, nach wesentlichen baulichen Veränderungen oder nach einem Brandereignis oder Fehlalarm. Inhalt, Datum und Teilnahme sind zu dokumentieren.

Wie die Brandschutzunterweisung in das vollständige Arbeitsschutzsystem eingebettet ist und wie die Gefährdungsbeurteilung Brandgefahren systematisch erfasst, erläutern wir auf den jeweiligen Unterseiten.

 

Alle Eckdaten zur Brandschutzunterweisung auf einen Blick

Zielgruppe Alle Beschäftigten, branchenübergreifend
Einsatz Erstunterweisung und jährliche Wiederholungsunterweisung nach ASR A2.2 und § 12 ArbSchG
Formate Online-Lernplattform, Word, PDF und PowerPoint
Lieferung Alle vier Formate per E-Mail direkt nach dem Kauf
Verfügbarkeit Sofortiger Zugang, keine Wartezeit
Umfang 13 Module in 5 inhaltlichen Teilen
Lernkontrolle Wissens-Check nach jedem Modul mit sofortiger Auswertung
Unterweisungsnachweis Direkt nach dem letzten Modul digital unterzeichnen, sofort als PDF generieren
Verfügbare Sprachen 21 Sprachen (Auswahl beim Kauf)
Besonderheiten Alle 5 Brandklassen, Verbrennungsdreieck, Flashover, Feuerlöscher-Bedienung Schritt für Schritt
Rechtsgrundlage ASR A2.2, § 12 ArbSchG, ArbStättV, DGUV Vorschrift 1

 

Rundum-Betreuung im Arbeitsschutz durch 123Ingenieure

Die Brandschutzunterweisung ist ein zentraler Baustein, aber nicht der einzige. Als Arbeitgeber benötigen Sie eine externe Fachkraft für Arbeitssicherheit, einen Betriebsarzt sowie eine Gefährdungsbeurteilung, die auch Brandgefahren systematisch erfasst und bewertet. 123Ingenieure bietet all diese Leistungen aus einer Hand an, bundesweit und rechtssicher.

Zusätzliche Informationen

Sprache

Deutsch, Englisch, Türkisch, Russisch, Arabisch, Polnisch, Französisch, Ukrainisch, Spanisch, Italienisch, Rumänisch, Niederländisch, Portugiesisch, Chinesisch, Persisch, Bulgarisch, Griechisch, Serbisch/Kroatisch/Bosnisch, Tschechisch, Ungarisch, Hindi/Urdu

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