Explosionsschutzdokument Ladestation deutschlandweit

Sie setzen in Ihrem Unternehmen Flurförderzeuge wie Gabelstapler, Hubwagen oder Reinigungsmaschinen ein, die mit Blei-Säure-Batterien betrieben werden? Dann benötigen Sie für den sicheren Betrieb ein Explosionsschutzdokument für Ihre Ladestationen. Die Fachkräfte für Arbeitssicherheit von 123Ingenieure übernehmen die Durchführung und Erstellung für Ihr Explosionsschutzdokument Ladestation in ganz Deutschland.

Ladestecker wird in ein Elektrofahrzeug gesteckt

ab 990 € pro Projekt

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Unternehmen, die uns ihren Arbeitsschutz anvertrauen

Leistungen

Unsere Aufgaben beim Explosionsschutz an Ladestationen

Bei der Erstellung Ihres Explosionsschutzdokumentes für Ihre Batterieladestationen orientieren wir uns an den Vorgaben der Technischen Regel für Gefahrstoffe TRGS 720 („Gefährliche explosionsfähige Gemische“) und der DGUV Information 213-106 („Explosionsschutzdokument“) sowie an Fachempfehlungen, die explizit für den Explosionsschutz an Batterieladestationen gelten. Die Basis bildet dabei stets eine umfassend durchgeführte Gefährdungsbeurteilung gemäß § 6 GefStoffV („Informationsermittlung und Gefährdungsbeurteilung“), die wir ebenfalls für Sie durchführen.

Im Zuge einer Betriebsbegehung in Ihrem Unternehmen analysieren wir die Ladeinfrastruktur Ihrer Flurförderzeuge, ermitteln potenzielle Explosionsrisiken und übernehmen die Einteilung der Ex-Zonen. Darüber hinaus erstellen wir die notwendigen Verfahrensbeschreibungen für Ihr Explosionsschutzdokument Ladestation und entwickeln individuelle Schutzmaßnahmen, wie beispielsweise fachgerechte Lüftungskonzepte, um die Explosionsgefahr in Ihrem Unternehmen dauerhaft zu minimieren.

Lithium-Batteriezellen

Unsere Leistungen im Überblick

Preise

Preise/Kosten Explosionsschutzdokument Ladestation

Persönliche Beratung 05264 6556384

Projekt

Ex-Schutz ab*

990 € pro Projekt

*Abhängigkeit von der Komplexität des Bereichs

Kontakt

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Aus unserem Team

Zwei von über 70 Experten

Thomas, Arbeitssicherheit und Prüfservice bei 123Ingenieure

Thomas

Arbeitssicherheit und Prüfservice

Warum 123Ingenieure?

„Wegen der Mischung im Team. Junge Kollegen und alte Hasen arbeiten bei uns eng zusammen, und ich lerne von beiden Seiten dazu.“

Was mir gefällt

„Die vielen unterschiedlichen Betriebe, die wir betreuen. Überall sehen die Gefährdungen anders aus, und ich muss mich jedes Mal neu hineindenken. Langweilig wird es nie.“

Saskia, Backoffice bei 123Ingenieure

Saskia

Backoffice

Warum 123Ingenieure?

„Weil ich hier mit Kunden aus allen Branchen zu tun habe. Ein Industriebetrieb tickt anders als eine Spedition oder eine Behörde, das macht meine Arbeit abwechslungsreich.“

Was mir gefällt

„Das Miteinander von Jung und Alt. Die Erfahrenen wissen, worauf es in der Praxis ankommt, die Jüngeren bringen neue Ideen mit. Das ergänzt sich gut.“

Digitalisierung

Alle Informationen an einem Ort

Mit der 123 DocuCloud erreichen Sie maximale Rechtskonformität bei maximaler Effizienz. Verwalten Sie Ihre Dokumentationen übersichtlich und sicher an einem Ort. Wir machen Bürokratie erträglich und schaffen praxisnahe Lösungen.

unterweisung.softwareby 123ingenieure

Unterweisen ohne Unterschriftenlisten

Mit unserer Unterweisungssoftware erledigen Ihre Mitarbeiter die Unterweisung online. Gestartet wird per QR-Code am eigenen Handy, dann arbeitet jeder die Inhalte durch, beantwortet die Verständnisfragen und unterschreibt auf dem Bildschirm. Der Nachweis entsteht automatisch, an fällige Wiederholungen erinnert die Software rechtzeitig.

Basiswissen

Basiswissen zum Explosionsschutzdokument Ladestation

Infoflyer zur Erstellung Explosionsschutzdokument

Hier können Sie sich den Infoflyer zum Ex-Schutz Dokument herunterladen.

Warum brauchen Batterieladestationen für Flurförderzeuge ein Explosionsschutzdokument?

Da in batterieelektrisch angetriebenen Flurförderzeugen überwiegend Blei-Säure-Batterien mit Schwefelsäure oder Nickel-Cadmium-Batterien mit Kalilauge zum Einsatz kommen, entsteht eine spezifische Gefahr: Besonders gegen Ende des Ladeprozesses bildet sich durch Elektrolyse hochexplosives Knallgas. Dieses Wasserstoff-Luftgemisch tritt an der Oberseite der Batterie aus, wobei bereits ein kleiner Funke genügt, um eine Explosion auszulösen. Deshalb sind Sie als Arbeitgeber gemäß Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) und Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) verpflichtet, diese Explosionsgefahren zu dokumentieren bzw. ein Explosionsschutzdokument für Ihre Ladestationen erstellen zu lassen.

Nein, denn im Gegensatz zu klassischen Antriebsbatterien setzen Lithium-Ionen-Batterien beim Laden keinen Wasserstoff frei, weshalb die Erstellung eines speziellen Explosionsschutzdokuments Ladestation für diese Technologie entfällt. In Unternehmen finden sich diese Akkus heute typischerweise in modernen Gabelstaplern, Schnellläufern sowie in der E-Flotte des Fuhrparks.

Auch wenn kein explosives Knallgasgemisch entsteht, darf die Brandgefahr nicht ignoriert werden. Durch den hohen Energiegehalt dieser Batterien besteht insbesondere beim Ladevorgang, bei mechanischen Beschädigungen oder Kurzschlüssen ein erhebliches Brandrisiko. Anstelle eines Explosionsschutzdokuments müssen Sie als Arbeitgeber für diese Bereiche eine spezifische Gefährdungsbeurteilung zum Brandschutz sicherstellen. Unsere Brandschutzbeauftragten unterstützen Unternehmen nach einer Brandschutzbegehung bundesweit dabei, wirksame Brandschutzkonzepte umzusetzen, die speziell auf die Risiken und Anforderungen Ihrer Lithium-Ionen-Ladeinfrastruktur abgestimmt sind.

Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung (nach § 6 GefStoffV) müssen alle Standorte bewertet werden. Das gilt insbesondere dann, wenn die baulichen Gegebenheiten (Raumgröße, Lüftungsöffnungen) pro Standort variieren. Für baugleiche Stationen unter ähnlichen Bedingungen können jedoch Zusammenfassungen im Explosionsschutzdokument Ladestation erfolgen.

Um eine gefährliche Brand- oder Explosionsübertragung zu verhindern, gelten für Blei-Säure-Batterien klare Richtwerte, die in Ihrem Explosionsschutzdokument Ladestation berücksichtigt werden müssen:

  • Abstand zu brennbaren Materialien: Es muss ein horizontaler Sicherheitsabstand von mindestens 2,50 m zu brennbaren Lagergütern oder Bauteilen eingehalten werden. Sollte dieser Platz nicht vorhanden sein, kann der Abstand durch den Einsatz einer feuerhemmenden Trennwand auf 1,00 m reduziert werden.
  • Abstand zu Gefahrenquellen: Zu anderen feuer- oder explosionsgefährdeten Bereichen ist ein Sicherheitsabstand von mindestens 5,00 m erforderlich.
  • Schutz nach oben: Da Wasserstoff deutlich leichter als Luft ist und senkrecht nach oben steigt, dürfen sich direkt über der Ladeposition keine Brandlasten befinden.

(Quelle: FBRCI 013 Explosionsschutz an Batterieladestationen)

Das Explosionsschutzdokument für Ihre Batterieladestationen muss vor der ersten Inbetriebnahme erstellt werden. Im laufenden Betrieb ist Ihr Ex Schutz Dokument bei jeder maßgeblichen Veränderung der Ladeinfrastruktur zu aktualisieren. Das ist beispielsweise der Fall, wenn Sie neue Gabelstaplertypen mit höheren Batterieleistungen anschaffen, die Standorte der Ladegeräte verlegen oder die Belüftungssituation in der Halle verändern.

Unabhängig von solchen Änderungen schreibt die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) vor, dass Ihre Gefährdungsbeurteilung und das damit verbundene Explosionsschutzdokument regelmäßig auf den aktuellen Stand der Technik hin überprüft werden müssen.

Die Batterieladebereiche in Ihrem Unternehmen müssen eindeutig und sichtbar gekennzeichnet sein, um Gefahren proaktiv zu verhindern. Dazu gehören beispielsweise die Verbotszeichen „Zutritt für Unbefugte verboten“, „Feuer, offene Zündquellen und Rauchen verboten“ sowie das Warnzeichen „Warnung vor Gefahren durch das Aufladen von Batterien“. Je nach den Festlegungen in Ihrem Explosionsschutzdokument Ladestation können weitere Kennzeichnungen notwendig sein.

Darüber hinaus müssen auch technische Schutzmaßnahmen zur Zündquellenvermeidung getroffen werden. Da sich im unmittelbaren Nahbereich einer Batterie zündfähige Gase sammeln können, müssen offene Flammen, Funken, Lichtbögen sowie heiße Oberflächen über 450 °C vermieden werden. Eine besondere Rolle spielt die Vermeidung elektrostatischer Entladungen: Die Standfläche muss in einem Radius von 1,25 m um die Batterie ableitfähig sein, was typische Industrieböden aus Beton oder Zementestrich meist schon ohne zusätzliche Beschichtung gewährleisten.

Können die Vorgaben zur Verdünnung und Abführung des Wasserstoffs baulich nicht vollständig umgesetzt werden, sind für Ihr Explosionsschutzdokument Ladestation weiterführende Maßnahmen wie eine detaillierte Zoneneinteilung gemäß GefStoffV erforderlich.

Als Arbeitgeber sind Sie gesetzlich dazu verpflichtet, Ihre Mitarbeiter über die Gefahren und die notwendigen Schutzmaßnahmen beim Laden von Flurförderzeugen zu informieren (§ 12 ArbSchG „Unterweisung“).

Die Unterweisung muss vor Aufnahme der Tätigkeit und danach in regelmäßigen Abständen (mindestens einmal jährlich) erfolgen. Grundlage für diese Sicherheitsunterweisung sind die Ergebnisse, die in Ihrem Explosionsschutzdokument Ladestation sowie in der dazugehörigen Betriebsanweisung festgelegt wurden.

Durch die Dokumentation Ihrer Unterweisungen erfüllen Sie Ihre Nachweispflicht gegenüber Ihrer Berufsgenossenschaft (BG) und Gewerbeaufsichtsämtern. Die Fachkräfte für Arbeitssicherheit von 123Ingenieure führen Sicherheitsunterweisungen flexibel als digitale Online-Unterweisung oder direkt vor Ort in Ihrem Betrieb durch.

Neben Ex Schutz Dokumenten für Batterieladestationen erstellen wir rechtssichere Explosionsschutzdokumente für alle Bereiche, in denen explosionsfähige Atmosphären entstehen können. Zu unseren typischen Anwendungsfällen zählen beispielsweise Explosionsschutzdokumente für Tankstellen sowie Explosionsschutzdokumente für Lackierereien und Lackierkabinen.

Dabei betrachten wir Ihre Intralogistik immer ganzheitlich: Wir kümmern uns nicht nur um den stationären Ladebereich, sondern auch um die Sicherheit Ihrer Flurfahrzeuge, wie Schlepper, Kommissionierer oder Schubmast- und Gabelstapler. Damit Ihre Fahrzeuge und die Ladeinfrastruktur technisch einwandfrei bleiben, bieten wir Ihnen den kompletten Prüfservice aus einer Hand: Wir führen die vorgeschriebene DGUV Flurförderzeuge Prüfung direkt bei Ihnen im Betrieb durch.

Da es sich bei Ladegeräten zudem um elektrische Betriebsmittel gemäß der DGUV Vorschrift 3 handelt, übernehmen unsere qualifizierten Elektrofachkräfte auch die wiederkehrende DGUV V3 Prüfung für Ihre Ladestationen. So stellen Sie sicher, dass von der Batterie bis zum Stecker alle Sicherheitsvorschriften erfüllt sind.

Karte von Deutschland mit 15 eingezeichneten Standorten von Rostock bis München

Kartengrundlage: Natural Earth, gemeinfrei.

Unsere Standorte

Deutschlandweit für Sie vor Ort

Mit der 123 Ingenieure GmbH haben Sie einen Dienstleister aus Ihrer Nachbarschaft. Unsere Experten kommen regelmäßig genau dahin, wo Sie uns brauchen: in Ihr Unternehmen. Auch bei Audits, Begehungen durch die BG oder durch Behörden sind unsere Experten an Ihrer Seite und begleiten Sie.