Abfallbeautragter
für Bauprojekte

Neben unserer Dienstleistung als externe Abfallbeauftragte für alle Branchen und Abfall jeglicher Art sind wir von 123Ingenieure deutschlandweit auch für spezielle Einsätze als Abfallbeauftragte für Bauprojekte tätig. Dabei verbinden wir unsere Expertise aus Abfallwirtschaft und Bauwesen, um Bauherren, Unternehmen und Projektentwickler durch jede Phase ihres Bauprojekts zu begleiten. Unser Service bietet Ihnen wirtschaftliche Lösungen sowie eine umfassende Beratung vor Ort, egal ob Neubau, Sanierung oder Rückbau. Als Abfallbeauftragte für Bauprojekte und Baustellen gewährleisten wir, dass Ihr Projekt ressourcenschonend, gesetzeskonform und nachhaltig durchgeführt wird.

Was ist ein Abfallbeauftragter für Bauprojekte?

Kennen Sie das Problem, dass auf Ihrer Baustelle große Mengen verschiedenster Abfälle anfallen und oft Unsicherheit herrscht, wie diese fachgerecht getrennt, entsorgt oder verwertet werden sollen? Zusätzlich begegnen uns auf Baustellen regelmäßig Herausforderungen beim Umgang mit Schadstoffen und Gefahrstoffen wie Asbest.

Als Abfallbeauftragte für Bauprojekte der unterschiedlichsten Art wissen wir, dass Bauleiter oder Projektverantwortliche oft wenig Zeit und Erfahrung haben, um diesbezüglich alle gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen und die Abfallbeseitigung richtig einzuschätzen.

Wir übernehmen für Sie das gesamte Abfallmanagement auf Ihrer Baustelle. Das bedeutet: Wir erfassen jede Abfallart: von wiederverwertbarem Bauschutt über gefährliche Stoffe bis hin zu klassischen Bauabfällen. Wir prüfen für Sie, welche Stoffe trenn- und verwertbar sind und sorgen für eine gesetzeskonforme Entsorgung gemäß dem Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) und der Abfallbeauftragtenverordnung (AbfBeauftrV).

Besonders bei Gefahrstoffen wie Asbest garantieren wir die Einhaltung aller rechtlichen Vorschriften (u. a. gemäß § 11 GefStoffV „Verwendungs- und Tätigkeitsbeschränkungen für Asbest“) und schaffen damit rechtskonforme Sicherheit für Ihre Baustelle.

Die richtige Trennung der verschiedenen Abfallarten auf Baustellen ist nicht nur in Hinsicht Umweltschutz wichtig, sondern auch in Hinsicht Ressourcenschonung. In diesem Zusammenhang sorgen wir auch dafür, dass sauber getrennter Bauschutt als Recycling-Beton oder Recycling-Schotter wiederverwendet werden kann. Das schont nicht nur Ressourcen, sondern spart Ihnen auch Entsorgungskosten.

Darüber hinaus schulen wir Ihr Baustellen-Team im Umgang mit Abfall, übernehmen die Organisation und Dokumentation der Entsorgungswege, erstellen Nachweise für die Behörden und beraten Sie fortlaufend zu allen abfallrelevanten Fragen.

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Unsere Leistungen im Überblick

Bereitstellung eines Abfallbeauftragten

Baustellenbegehungen bundesweit

Klassifizierung des Abfalls (AVV)

Unterstützung bei Anträgen & Dokumentationen

Optimierung der Stoffströme 

Einsparungen bei den Entsorgungskosten

Dokumentenmanagement einfach gemacht

Digitalisierung

Alle Informationen an einem Ort

Mit dem 123 Ingenieure Kundenportal erreichen Sie maximale Rechtskonformität bei maximaler Effizienz. Verwalten Sie Ihre Dokumentationen übersichtlich und sicher an einem Ort. Wir machen Bürokratie erträglich und schaffen praxisnahe Lösungen.

Basiswissen rund um den Abfallbeauftragten

Basierend auf der Abfallverzeichnis-Verordnung (AVV) gelten in Deutschland und der EU für die Einordnung und Entsorgung von Abfällen die sogenannten Abfallschlüsselnummern (ASN).

Diese sind einheitliche, sechsstellige Nummern aus der Anlage der AVV, mit denen Abfälle nach ihrer Art und Herkunft eindeutig klassifiziert werden. Sie dienen der Bezeichnung und Einstufung von Abfällen (§ 1 und § 2 AVV).

Die im Abfallverzeichnis festgelegten Abfallschlüsselnummern, die für Baustellen relevant sind, finden sich vor allem im Kapitel 17, das Bau- und Abbruchabfällen gewidmet ist: „Bau- und Abbruchabfälle (einschließlich Aushub von verunreinigten Standorten)“. Innerhalb dieses Kapitels werden die einzelnen Abfallarten in verschiedenen Gruppen untergliedert und präzise definiert, wie beispielsweise die Abfallschlüsselnummer 17 01 01 für Beton oder der Abfallschlüssel 17 01 02 für Ziegel.

Jede Abfallschlüsselnummer ordnet einen Abfall einer genau definierten Kategorie zu, zum Beispiel Bauschutt, Holz, Glas, Metalle oder Gefahrstoffe. Handelt es sich um gefährliche Abfälle wird dies durch die AVV zusätzlich mit einem * gekennzeichnet, wie beispielsweise der Abfallschlüssel 03 02 04* für anorganische Holzschutzmittel.

Die korrekte Vergabe und Dokumentation der Abfallschlüsselnummer (ASN) stellt sicher, dass auf Baustellen jeder Abfallstrom eindeutig identifiziert, fachgerecht gesammelt, transportiert, entsorgt oder recycelt wird. Diese Zuordnung muss auch auf allen Begleitpapieren, Lieferscheinen und Entsorgungsnachweisen korrekt erscheinen.

Als Abfallbeauftragte für Bauprojekte unterstützen wir Sie dabei, die richtige ASN zu bestimmen und alle rechtlichen Anforderungen aus der AVV einzuhalten und einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Ressourcenschutz am Bau zu leisten.

Unabhängig von den gesetzlichen Vorgaben halten wir mit unserem sog. Entsorgungstagebuch alle Abfallentsorgungsaktivitäten auf Ihrer Baustelle lückenlos fest.

Besonders bei Rückbauten wie Abrissen oder Entkernungen erfassen wir für Sie jede Abfallart, wie beispielsweise Altholz der Klassen A1 bis A4, unterschiedliche Dämmstoffe, Bauschutt oder kunststoffhaltige Materialien sowie den jeweiligen Entsorgungsweg und das beauftragte Abfallunternehmen.

Unser Entsorgungstagebuch dokumentiert für jede Abfallart die Entsorgungsmethode, die Mengen, den Entsorgungsort und den Zeitpunkt der Entsorgung.

Ihr persönlicher Abfallbeauftragter für Bauprojekte von 123Ingenieure sorgt für die regelmäßige Aktualisierung des Entsorgungstagebuchs.

Konkret dient ein Entsorgungskonzept dazu, alle im Verlauf des Bauprojekts entstehenden Abfälle sicher, effizient und umweltgerecht zu entsorgen und damit sowohl die Gesundheit der Mitarbeitenden als auch die Sicherheit der Baustelle und den Schutz der Umwelt zu gewährleisten.

  • Im Zentrum stehen die vorausschauende Erfassung und Analyse aller zu erwartenden Abfallströme.
  • Die klare Zuordnung der unterschiedlichen Abfallarten sowie praxisnahe Pläne für die Sammlung, Trennung, Zwischenlagerung, Verwertung, das Recycling und die ordnungsgemäße Entsorgung der Bauabfälle.

Ebenso werden im Entsorgungskonzept die Verantwortlichkeiten genau definiert, sodass jeder weiß, welche Aufgaben im Umgang mit den einzelnen Abfallarten zu erfüllen sind.

Maßgeblich sind dabei die gesetzlichen Vorgaben des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG), der Gewerbeabfallverordnung und Abfallverzeichnis-Verordnung.

Der Bausektor zählt zu den ressourcenintensivsten Wirtschaftsbereichen in Deutschland. Laut Umweltbundesamt fallen dabei besonders hohe Mengen an mineralischen Bauabfällen an, wie etwa Boden (Erde), Steine, Bauschutt und Straßenaufbruch.

Um die Umwelt zu schonen und eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft zu fördern, sollten Bau- und Abbruchabfälle nach Möglichkeit gar nicht erst entstehen. Lassen sie sich nicht vermeiden, ist es wichtig, die Abfälle auf der Baustelle sorgfältig zu trennen und so aufzubereiten, dass sie als Recyclingbaustoffe wiederverwendet werden können. Dadurch verbleiben wertvolle Materialien im Wirtschaftskreislauf, und es fällt weniger Abfall zur Entsorgung an.

Bei Bauprojekten und Rückbauten fällt eine breite Palette verschiedenster Abfälle an. Darunter befinden sich nicht nur klassische Bauschuttmengen, sondern auch viele Materialien, die eine getrennte und gesetzeskonforme Entsorgung erfordern. Zu den häufigsten Abfallarten auf Baustellen gehören:

• Bauschutt: Ziegel, Beton, Fliesen, Keramik, Mauerwerk, Sand und Kies als typische Materialien aus Abriss- oder Rückbauprojekten.

• Holzabfälle: Unbehandeltes Bauholz, Bretterreste oder schadstoffbelastetes Altholz fallen beim Auf-, Um- oder Ausbau von Gebäuden an. Holz muss je nach Schadstoffbelastung in unterschiedliche Kategorien eingestuft und separat entsorgt werden.

• Metallschrott: Eisen, Aluminium, Kupfer und Stahlteile entstehen insbesondere bei Demontage, Rückbau und Installationsarbeiten.

• Verpackungsabfälle: Kartons, Folien, Styropor und Kunststoffe entstehen regelmäßig beim Transport und bei der Anlieferung von Baumaterialien.

• Sonderabfälle: Gefährliche Stoffe wie asbesthaltige Baustoffe, Dämmwolle, Farben, Lacke, Lösungsmittel, Öle, Batterien, Leuchtstoffröhren und Elektroschrott müssen nach gesetzlichen Vorgaben getrennt gehalten und über Fachbetriebe entsorgt werden.

• Grünabfälle: Äste, Laub, Wurzeln und andere Gartenabfälle insbesondere bei Geländearbeiten, Pflanzungen und Rodungen.

• Baustellenmüll: Verpackungen von Lebensmitteln, Getränken, Hygieneartikeln und sonstige Abfälle des Baustellenpersonals.

Besonders in älteren Bestandsgebäuden lassen sich häufig verschiedene gefährliche Abfälle finden, die bei Abriss-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten (ASI-Arbeiten) entsorgt werden müssen. Zu den wichtigsten Gefahrstoffen zählen:

• Asbesthaltige Materialien: Asbest war bis in die frühen 1990er Jahre ein weit verbreiteter Baustoff, etwa in Dach- und Fassadenplatten, Dämmstoffen, Putzen oder Fliesenklebern. Da Asbestfasern krebserregend sind, dürfen asbesthaltige Materialien ausschließlich von Fachfirmen unter strengen Sicherheitsauflagen entfernt und entsorgt werden.

• PCB-haltige Baustoffe: Polychlorierte Biphenyle (PCB) finden sich in Fugenmassen, Dichtungsmaterialien, Farben, alten Leuchtmitteln, Transformatoren und Kondensatoren. PCB sind langlebig, gesundheitsschädlich und werden von Fachfirmen fachgerecht entfernt und entsorgt.

• Quecksilberhaltige Produkte: In alten Gebäuden kann Quecksilber vor allem in Leuchtstoffröhren, Thermometern oder Schaltern enthalten sein. Aufgrund der akuten Gesundheitsgefahr muss die Entsorgung getrennt und nach speziellen Vorgaben erfolgen.

• Bleihaltige Farben und Anstriche: Bleihaltige Farben waren bis in die 1970er Jahre gängig und finden sich oft in Altbauten. Beim Bearbeiten können gesundheitsschädliche Bleistäube freigesetzt werden. Der Umgang und die Entsorgung sind streng geregelt.

Diese erfolgt ausschließlich durch dafür zertifizierte und spezialisierte Fachunternehmen. Die Arbeitsweise ist durch einschlägige gesetzliche Vorgaben, insbesondere das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG), geregelt. Die Materialien werden gesondert gesammelt, in geeigneten Behältern transportiert und lückenlos dokumentiert. Das schützt die Gesundheit von Arbeitnehmern sowie die Umwelt und ist auch aus Haftungsgründen zwingend notwendig.

Die Abfallbeauftragten für Bauprojekte von 123Ingenieure übernehmen für Sie die komplette Koordination und Überwachung der Entsorgung aller Schad- und Gefahrstoffe auf Ihrer Baustelle. Wir sorgen dafür, dass bereits im Vorfeld eine umfassende Bestandsaufnahme und Klassifizierung aller potenziell gefährlichen Materialien erfolgt.

Deutschlandweit für Sie vor Ort

Unsere Standorte

Immer da wo Sie uns brauchen

Mit der 123 Ingenieure GmbH haben Sie einen Dienstleister aus Ihrer Nachbarschaft. Unsere Experten kommen regelmäßig genau dahin, wo Sie uns brauchen – in Ihr Unternehmen. Auch bei Audits, Begehungen durch die BG oder durch Behörden sind unsere Experten an Ihrer Seite und begleiten Sie.

Preise/ Kosten Abfallbeauftragter Baustelle

Abfallbeauftragter ab*

€1.995/Projekt

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